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Glückskette hilft 60'000 Familien in Indien

16 Millionen Menschen waren vom verheerenden Erdbeben betroffen, das Gujarat (Indien) am 26. Januar 2001 heimsuchte. Keystone Archive

Ein Jahr nach dem verheerenden Erbeben im indischen Unionsstaat Gujarat sind durch Schweizer Hilfe 3500 Häuser gebaut worden.

Dieser Inhalt wurde am 25. Januar 2002 - 11:50 publiziert

Die erdbebensicheren Häuser, die mit Spendengeldern gebaut wurden, bieten über 60'000 Familien in 276 Dörfern ein neues Zuhause.

Die Bevölkerung sei beim Häuserbau aktiv miteinbezogen worden, teilte die Glückskette am Freitag mit. Im April werden die ersten neuen Dörfer eingeweiht.

Die Partnerhilfswerke Caritas, HEKS, Medair, Schweizerisches Rotes Kreuz und Swissaid erstellten zudem 40 Gemeinschaftszentren, drei Dorfratsbüros und drei Primarschulen. Auch die grösste Augenklinik Gujarats wurde wieder aufgebaut.

14,3 Mio. Franken Spenden

Die Glückskette finanzierte die Projekte bis zu 80%. Durch ihre Sammelaufrufe kamen innert kurzer Zeit 14,3 Mio. Franken Spenden zusammen. Davon wurden bis jetzt 10,06 Mio. Franken eingesetzt.

Bei dem Erdbeben vom 26. Januar 2001 mit einer Stärke von 7,7 auf der Richter-Skala kamen über 20'000 Menschen ums Leben, 160'000 wurden verletzt. Nach Angaben der indischen Behörden sind 16 Mio. Menschen von der Zerstörung betroffen. Rund 400'000 Häuser wurden vollständig und über 900'000 teilweise zerstört.

swissinfo und Agenturen

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