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NEW YORK (awp international) - Goldman Sachs hat schon mal bessere Zeiten gesehen: Im vierten Quartal verdiente die US-Investmentbank mit 2,2 Milliarden Dollar nicht mal halb so viel wie im extrem starken Vorjahreszeitraum. Damals hatte die Bank unterm Strich 4,8 Milliarden Dollar herausbekommen. Vor allem das einst so lukrative Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen schwächelte.
Auch im Gesamtjahr musste Goldman Sachs einen Gewinnrückgang von 12,2 Milliarden auf 7,7 Milliarden Dollar hinnehmen. "Die wirtschaftlichen Bedingungen waren die meiste Zeit des Jahres schwierig", sagte Bankchef Lloyd Blankfein. Für die Zukunft zeigte er sich aber optimistisch. Die Wirtschaft komme in Bewegung, stellte er fest. "Wir sehen Zeichen von Wachstum."
Die Börsianer liessen sich von den Worten nicht besänftigen. Sie haderten mit dem Ergebnis und schickten die Aktie vorbörslich um 3 Prozent in den Keller. Goldman Sachs gilt als eigentlich als Geldmaschine und profitabelste Bank an der Wall Street. Entsprechend hoch liegen die Erwartungen.
Den Massstab beim Gewinn hatte zuletzt JPMorgan Chase gesetzt. Der US-Branchenprimus verdiente im Schlussquartal satte 4,8 Milliarden Dollar. Die Citigroup indes schaffte nur 1,3 Milliarden Dollar. Am Donnerstag legt die Investmentbank Morgan Stanley ihre Bilanz vor, am Freitag folgt die Bank of America ./das/DP/she

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