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NEW YORK (awp international) - Goldman Sachs greift tief in die Tasche, um die Betrugsklage der Börsenaufsicht SEC aus der Welt zu schaffen. Die US-Investmentbank gab zu, Anleger unzureichend informiert zu haben, und zahlt eine Rekordstrafe von 550 Millionen Dollar. Niemals zuvor hat ein Wall-Street-Haus schwerer bluten müssen.
Die SEC verkündete den Vergleich am Donnerstag - am gleichen Tag, an dem US-Präsident Barack Obama seine Finanzmarkt-Reform in trockene Tücher gebracht hat. Drei Monate lang hatten die Vorwürfe Goldman Sachs verfolgt. Die Börsianer sahen den Vergleich als Erlösung an. Nachbörslich stieg die Aktie um 3 Prozent.
VORWURF: TÄUSCHUNG
Die SEC hatte Goldman Sachs vorgeworfen, Anleger beim Verkauf von Hypothekenpapieren hinters Licht geführt zu haben, indem sie ihnen die Rolle eines grossen Hedgefonds verheimlichte, der gegen die Wertpapiere wettete. Die Bank räumte einen Fehler ein. Die Börsenaufsicht zählt auch die Düsseldorfer Mittelstandsbank IKB zu den Opfern.
Analysten nannten die Strafe in ersten Reaktionen "heftig". Gleichzeitig verwiesen sie darauf, dass der Fall damit noch nicht ausgestanden sei. Einzelne Anleger haben eigene Klagen gegen Goldman Sachs eingereicht. Die SEC-Klage gegen den parallel beschuldigten Goldman-Banker Fabrice Tourre läuft weiter./das/DP/stb

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