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Gondo sucht seine Vermissten - zusammen mit 1100 Helferinnen und Helfern

Im und neben dem Bach wird nach den zwei Vermissten gesucht.

(Keystone)

Seit Samstag morgen (20.01.)suchen rund 1100 Personen die beiden letzten Vermissten von Gondo. Bis am Abend wurden eine Jacke und Knochenstücke gefunden. Die zwei Männer waren beim Erdrutsch vom 14. Oktober vermutlich vom Bach Doveria nach Italien mitgerissen worden.

Die Suche gestalte sich insofern schwierig und etwas rutschig, als dass auf den Steinen im Bach- und Flussbett eine dünne Schneeschicht liege, die die Gegend überzuckert. Auch sei das Wasser der Doveria trüb, was die Suche erschwere. Das sagte Alfred Squaratti seitens der Organisatoren.

Abgesucht wird das 65 Kilometer lange Flussgebiet vom Bach Doveria, durch den Fluss Toce bis zum Langensee. Nach einer kurzen Pause am Mittag werden die Equipen am Nachmittag die ihnen zugeteilten Abschnitte nochmals in entgegengesetzter Richtung abchecken.

Nebst Feuerwehrleuten beteiligen sich an der Suche die kantonalen Walliser Rettungsorganisationen, Hundeführer aus der ganzen Schweiz, Rettungstaucher aus dem Ober- und Unterwallis sowie rund 60 Hunde. Auch Leute aus Gondo helfen bei der Aktion mit, sowie italienische Helfer. Teile des Suchgebietes führen durch Italien.

Kleidung gefunden

Die gefundenen Knochen und Gewebeteile werden jetzt in einem gerichtsmedizinischen Institut in Italien analysiert, wie die Organisatoren bekanntgaben. Die Kleidungsstücke, unter anderem eine Feuerwehrjacke, wurden der Walliser Kantonspolizei übergeben.

Ob ein Bezug zu den beiden vermissten Männern besteht, wird jetzt untersucht.

Die Suche wurde vom Oberwalliser Feuerwehrverband aus Solidarität organisiert, da die beiden vermissten Brüder des Gemeindepräsidenten von Gondo, Roland Squaratti, Mitglieder der örtlichen Feuerwehr waren. Sie wurden in Ausübung ihrer Funktion von den Schlammmassen mitgerissen. Insgesamt starben in Gondo 13 Menschen.

Rebecca Vermot

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