Greenpeace-Aktion bei Ciba in Basel

Die Umweltorganisation Greenpeace hat die Pharma-Unternehmen Ciba und Syngenta aufgefordert, sich an der Sanierung von Giftmüll-Deponien um Basel zu beteiligen.

Dieser Inhalt wurde am 26. März 2008 - 11:10 publiziert

Rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten drangen am Mittwochmorgen auf das Areal mehrerer Chemie- und Pharmafirmen in einem Basler Industriequartier ein und kletterten auf mehrere Kamine. Oben entrollten sie Transparente mit der Forderung "Ciba Syngenta Pay Now".


Die Umweltorganisation verlangt von den beiden Unternehmen, dass sie sich als Mitverursacher wie Novartis an einer unabhängigen Stiftung beteiligen. Deren Zweck ist die Sanierung alter Giftmüll-Deponien, die eine Gefahr für Menschen und Umwelt darstellen.


Ciba soll "mindestens" 400 Millionen einzahlen, Syngenta 200 Mio. Franken. Branchenleader Novartis hatte im Herbst 200 Mio. Franken in Aussicht gestellt.

Ciba liess die Greenpeace-Leute vor Ort gewähren. Das Unternehmen lehnt laut einem Sprecher weiterhin eine Stiftung ab: Das Unternehmen bevorzuge eigene Rückstellungen. Inzwischen sind 426 Mio. Franken zusammengekommen. Ciba kritisiert auch Vorwürfe wie etwa der Dialogverweigerung: Man stehe laufend im Kontakt mit den Behörden.


Greenpeace verlangte am Mittwoch auch ein ad-hoc-Treffen mit den beiden Konzernleitern, um die Kontonummer der Stiftung persönlich zu übergeben. Doch weil der Ciba-Chef in den Osterferien weilt, begab sich eine Delegation mit der Werkleitung zu den Aktivisten.

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