Grossbanken gründen Nothilfe-Fonds

Das von massiven Umbrüchen erschütterte US-Finanzsystem könnte auch die internationale Finanzwelt in Mitleidenschaft ziehen. Deshalb wollen zehn internationale Grossbanken, darunter UBS und CS, sich selber helfen.

Dieser Inhalt wurde am 15. September 2008 - 11:08 publiziert

Das weltweite Bankenkonsortium wird einen Nothilfefonds zur gegenseitigen Unterstützung in Höhe von 70 Mrd. Dollar auflegen. Damit soll eine Stabilisierung der Finanzmärkte erreicht werden.

Am Notfallfonds beteiligen sich neben den Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse die Bank of America, Deutsche Bank, Barclays, Morgan Stanley, Citibank, Goldman Sachs, JPMorgan und Merrill Lynch.

Jede Bank will demnach 7 Mrd. Dollar in den Fonds einzahlen. Im Falle von Liquiditätsengpässen könne jede dieser Banken bis zu einem Drittel der Gesamtsumme von 70 Mrd. Dollar aus diesem Hilfsfonds erhalten.

Weitere Banken könnten sich dem Fonds anschliessen, dann könnte auch die Summe steigen.

Zuvor hatte die US-Notenbank eine eigene Initiative zur Unterstützung der Finanzmärkte angekündigt.

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