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Grünes Licht für Paul Klee-Zentrum

Der Architekt des Museums, Renzo Piano, erklärt im Dezember 1999 die Skizzen des Baus.

(Keystone)

Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben mit 78 Prozent Ja-Stimmen die Schaffung des Paul Klee-Zentrums Schöngrün im Osten der Stadt gutgeheissen. Die Bauarbeiten beginnen im Frühling 2002. Drei Jahre später wird das Paul-Klee-Zentrum eröffnet.

Klee (1879-1940) gilt als einer der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Er wollte nicht das Sichtbare wiedergeben, sondern entwickelte eine neue Symbolsprache.

Dank der seit 1947 im Kunstmuseum Bern domizilierten Paul-Klee-Stiftung sowie Schenkungen und Leihgaben von Livia Klee und Alexander Klee wird das Zentrum mit rund 3'600 Arbeiten über die weltweit bedeutendste Klee-Sammlung verfügen.

Nun steht dem Bau nichts mehr im Weg

Im November hatten bereits das Kantons- und das Stadtparlament deutlich JA zu dieser Kunststätte gesagt. Das Stimmvolk votierte nun ebenfalls begeistert dafür - und zum entsprechenden Kredit von 10 Mio. Franken.

Vorwiegend privat finanziert

Die reinen Baukosten betragen 95 Mio. Franken. Die Maurice E. and Martha Müller Foundation (MMMF) steuert 60 Mio. bei, 10 Mio. der Lotteriefonds des Kantons Bern. Die restlichen 25 Mio. will die MMMF mit Unterstützung von Sponsoren sicherstellen.

Der Grosse Rat hat letztes Jahr einen Kantonsbeitrag von rund 24 Mio. Franken befürwortet. Einen einmaligen Beitrag von 20 Mio. Franken ans Museumsprojekt leistet die Burgergemeinde Bern.

Als Aufsichtsorgan des künftigen Museums haben Stadt und Kanton Bern die Trägerstiftung Paul-Klee-Zentrum eingesetzt. Vertreten sind neben Stadt und Kanton die Paul-Klee-Stiftung, die Familie Klee mit Alexander Klee, die Burgergemeinde Bern sowie die Maurice E. and Martha Müller Foundation (MMMF), die für die Planung, Realisierung und Finanzierung des Museumbaus zuständig ist.

Hügelkonstruktion

Mit dem Bau beauftragt hat die MMMF den italienischen Stararchitekten Renzo Piano. Dieser hofft, mit seiner sanft schwingenden und mathematisch präzisen Hügelkonstruktion der umliegenden Landschaft, aber auch der Komplexität von Klees Werk Tribut zu zollen. Die Bauarbeiten sollen im Frühling 2002 beginnen, die Eröffnung ist für 2005 geplant.

swissinfo und Agenturen


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