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ESSEN (awp international) - Auch die Beschäftigten geben grünes Licht für den Konzernumbau bei ThyssenKrupp : Der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sei Kernpunkt einer mit dem Unternehmen geschlossenen Vereinbarung, sagte der Konzernbetriebsratsvorsitzende Thomas Schlenz am Mittwoch. Bei der Abstimmung im Aufsichtsrat am Freitag sei nun auch mit einer Zustimmung der Arbeitnehmerseite zu rechnen.
Bei seinem tiefgreifenden Umbau will sich der Konzern von weltweit 35.000 der insgesamt 177.000 Beschäftigten und rund zehn Milliarden Euro Umsatz trennen. Die Vereinbarung gelte zunächst nur für die rund 14.000 in Deutschland betroffenen Beschäftigten, erklärte der Betriebsrat. Ein ThyssenKrupp-Sprecher begrüsste die Einigung.
Der nun unter dem Titel "Zukunft und Beschäftigung" erzielten Einigung sei jedoch ein schwieriger Verhandlungsmarathon vorausgegangen, betonte der Betriebsrat. Zusätzlich zum Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sei eine weitreichende Beteiligung der Arbeitnehmer an den geplanten Unternehmensverkäufen vereinbart worden. Dazu werde eine Kommission eingesetzt, die den Verkaufsprozess begleiten werde. Ein Vetorecht für die Beschäftigten werde es jedoch nicht geben.
Auch bei verkauften Teilen des ThyssenKrupp-Konzerns soll der Konzernbetriebsrat bei deren Eingliederung in andere Unternehmen mitreden können, hiess es. Der Verkauf von Unternehmen werde dabei nur an Interessenten erfolgen, die ein industrielles Konzept vorlegen und die Sicherung des Standorts und der Beschäftigung garantieren könnten.
Das unter der Regie des neuen Konzernchefs Heinrich Hiesinger vorgelegte Konzept sieht unter anderem einen Verkauf von mehreren Unternehmen der Automobilzulieferer-Sparte und einen Börsengang oder Verkauf des Bereichs Edelstahl vor. Die Erlöse sollen unter anderem zum Schuldenabbau genutzt werden.
uta/DP/edh

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