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Gutes Wachstumsjahr prognostiziert

(swissinfo.ch)

Für das kommende Jahr wird ein erfreulicher Konjunkturverlauf erwartet. Allerdings werden die Zuwachsraten bescheidener ausfallen als auch schon. Der Verband der Schweizer Unternehmer economiesuisse gab seine Prognosen am Mittwoch (17.01.) bekannt.

Die Schweizer Wirtschaft übertraf im Jahr 2000 mit Zuwachsraten von über 3% die Erwartungen deutlich. Für 2001 und das kommende Jahr prognostizieren die Konjunktur-Experten immer noch gute, aber doch bescheidenere Zuwachsraten, die 2.5% nicht übersteigen werden.

Verantwortlich für den gedämpften Konjunkturverlauf sollen höhere Ölpreise, gestiegene Zinsen und die konjunkturelle Abschwächung vorab in den USA sein. Tiefere Zuwachsraten des Bruttoinlandprodukts im dritten Quartal 2000 hätten diese Konjunktur-Normalisierung bereits angekündigt, schreibt economiesuisse weiter.

Beruhigung positiv

Diese Wachstums-Beruhigung wird allgemein begrüsst, legt sie doch die Basis für einen anhaltenden Aufschwung. Das Risiko einer "harten Landung" wird als gering eingestuft.

Stabiler Franken zwischen Dollar und Euro

Der Schweizer Franken, so der Unternehmer-Verband, vermochte sich im vergangenen Jahr zwischen dem Dollar und dem Euro zu positionieren. Er büsste zwar gegenüber dem Dollar an Wert ein, entkoppelte sich aber im Frühling letzten Jahres vom Euro und wertete sich auf. Die Experten erwarten, dass sich der Euro gegenüber der US-Währung stärken wird und der Franken gegenüber dem Euro leicht an Wert verliert.

Economiesuisse-Erwartungen erfüllt

Der Unternehmer-Verband ist mit der "Fitnesskur" für die Wirtschaft zufrieden, die in den 90er Jahren gestartet wurde, allerdings dürften die Reform- und Konsolidierungs-Bemühungen nicht auf halbem Weg stehen bleiben. In der Finanzpolitik fordert economiesuisse strikte Ausgabendisziplin auf der einen und Steuersenkung auf der anderen Seite. Eine dauerhafte Konsolidierung setze voraus, dass die Staatsausgaben über längere Zeit weniger stark stiegen als das Bruttoinlandprodukt. Handlungsbedarf bestehe auch im Ausbildungssystem: Schulen und Hochschulen müssten rascher neue Ausbildungsinhalte vermitteln können, forderte economiesuisse.

swissinfo und Agenturen


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