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Härterer Kampf gegen Steueroasen

Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Angel Gurrìa, erwartet vom G-20-Gipfel in London einen entschlosseneren Kampf gegen Steueroasen.

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2009 - 09:21 publiziert

"Gute Absichten sind das eine, sie in die Tat umzusetzen ist etwas anderes", erklärte Angel Gurrìa in einem Kommentar des deutschen Handelsblatt von Mittwoch.

Die Staats- und Regierungschefs könnten in London noch nicht den "Sieg über den Missbrauch von Steueroasen feiern", mahnte Gurría. Die Gipfelteilnehmer sollten ein starkes Signal an die Länder und Gebiete aussenden, die sich dem Wandel verweigerten.

Es seien nicht nur die reichen Länder, die unter den Auswirkungen der Steueroasen leideten, sagt Gurrìa. Auch Entwicklungsländer verlören jedes Jahr Milliarden US-Dollar an Einnahmen, weil die Reichen der armen Länder ihr Vermögen in Steueroasen anlegten oder die Unternehmen Vermögenswerte und Einkommen dorthin verschieben würden.

Gurría erinnerte daran, dass noch zu Anfang dieses Jahres die Schweiz, Österreich, Belgien und Luxemburg sich weigerten, den OECD-Standard für Transparenz und Informationsaustausch zu akzeptieren.

Nun seien sie zwar dazu bereit, was aber kein Grund für Euphorie sei.

In der OECD sind die 30 wichtigsten Industrienationen vertreten, darunter auch die Schweiz.

swissinfo und Agenturen

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