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HOUSTON (awp international) - Als ob nichts gewesen wäre: Der Öl- und Gasfeld- Dienstleister und -Ausrüster Halliburton sieht trotz der schlimmsten Ölpest in der US-Geschichte einen Boom bei Tiefseebohrungen. "Die Vorfälle im Golf von Mexiko haben unsere Begeisterung für vermehrte Tiefsee-Aktivitäten in den kommenden Jahren nicht gedämpft", sagte Konzernchef Dave Lesar am Montag.
Halliburton selbst hatte an dem Bohrloch mitgearbeitet, aus dem seit drei Monaten Öl ins Meer austritt. Die Bohrinsel "Deepwater Horizon" war nach einer Explosion Mitte April gesunken. Die Amerikaner hatten im Auftrag des britischen Energiekonzerns BP das Bohrloch zementiert. Seit dem Wochenende ist der Ölfluss erst einmal gestoppt.
Trotz der Tragödie machte Halliburton im zweiten Quartal glänzende Geschäfte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 26 Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar (3,4 Mrd Euro). Der Gewinn verdoppelte sich beinahe auf unterm Strich 480 Millionen Dollar. Die Aktie machte daraufhin einen Satz nach vorne und stieg im frühen Handel um 5 Prozent.
Halliburton rechnet zwar mit einer Verschärfung der Gesetze. Die Auswirkungen auf das Unternehmen halten sich nach Einschätzung des Managements aber in Grenzen. Pro Quartal rechnet der Konzern in diesem Jahr damit, dass der Gewinn je Aktie um 5 bis 8 Cents niedriger ausfällt. Im zweiten Quartal hatte Halliburton je Aktie 53 Cent verdient./das/DP/she

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