Navigation

Handelskammer USA-Schweiz: Mangel an Internet-Spezialisten gefährdet Wirtschaftswachstum

Der Mangel an Spezialisten aus dem Bereich IT- und E-Commerce gefährde das Wirtschaftswachstum, meint die Handelskammer USA-Schweiz. Sie fordert vom Bundesrat die Schaffung eines Sonderkontingents für ausländische Spezialisten.

Dieser Inhalt wurde am 08. Februar 2000 - 16:17 publiziert

Der Mangel an Spezialisten aus dem Bereich IT- und E-Commerce gefährde das Wirtschaftswachstum, meint die Handelskammer USA-Schweiz. Sie fordert vom Bundesrat die Schaffung eines Sonderkontingents für ausländische Spezialisten.

In einem Schreiben an Justizministerin Ruth Metzler und Wirtschaftsminister Pascal Couchepin fordert die Swiss-American Chamber of Commerce die "dringliche vorübergehende Schaffung eines Sonderkontingents für Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen für IT und E-Business Spezialisten aus nicht-traditionellen Rekrutierungsländern". Dies gab die Kammer am Dienstag (08.02.)bekannt.

Ausgetrocknete Arbeitsmärkte

Gesucht seien Spezialisten für den Handel mit E-Mail und via Internet aus Osteuropa oder Asien, weil der Arbeitsmarkt in den USA und in Europa bereits ausgetrocknet sei. Mit den Spezialistinnen und Spezialisten solle der gegenwärtige Mangel an hochqualifiziertem Personal in diesem Bereich abgefedert werden.

Mitglieder machen Druck

Die Handelskammer spüre einen zunehmenden Druck ihrer Mitglieder, sagte deren Direktor Walter H. Diggelmann auf Anfrage. Beim Bundesamt für Ausländerfragen sei der Nachholbedarf deponiert worden. Quantifizieren könne er den Personalbedarf nicht.

Diggelmann sagte gegenüber der Nachrichtenagentur sda: "Da fährt für die Schweiz ein Zug ab. Wer heute die Nase in diesem Geschäft vorne hat, ist auch in fünf Jahren auf diesem Markt international gut etabliert".

Schwieriger Informatikarbeitsmarkt

Das Problem des schwierigen Arbeitsmarktes im Bereich Informatik sei im Bundesamt für Ausländerfragen bekannt, erklärte der Sektionschef
Arbeitskräfte und Einwanderung, Kurt Rohner. Besonders die Kantone Zürich und Zug könnten einem heissen Sommer entgegen gehen, sagte Rohner. Es sei daher gut, dass auf das Problem nachdrücklich verwiesen werde.

Vor der Bewilligung eines allfälligen Sonderkontingents müssten die Marktverhältnisse sehr genau geprüft werden.

SRI und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.