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HANNOVER (awp international) - Der weltweit drittgrösste Rückversicherer Hannover Rück hat seine Versicherungsrisiken in Japan teilweise an andere Rückversicherer und den Kapitalmarkt abgeben. Dies werde die Belastung des Unternehmens durch das schwere Erdbeben reduzieren, sagte eine Sprecherin des MDax-Konzerns am Freitag. Für eine Einschätzung des insgesamt versicherten Schadens sei es allerdings noch zu früh. Auch die konkrete Belastung des Unternehmens sei noch nicht absehbar, zumal das Beben durch den folgenden Tsunami auch in anderen Teilen der Welt noch Zerstörung anrichten könne.
Bei etwa 80 Prozent der versicherten Schäden handle es sich voraussichtlich um Sachschäden. Die private Unfallversicherung sei weniger betroffen. Japan hat eine hohe Versicherungsdichte. Weil dort häufig die Erde bebt, haben sich die Japaner gegen solche Schäden umfangreich abgesichert. Erstversicherer wie Allianz und Axa geben die von Kunden übernommenen Risiken teilweise an Rückversicherer ab.
Auch Kapitalanleger können im Rückversicherungsgeschäft direkt mitverdienen. Die Hannover Rück hatte vor gut einem Jahr eine Katastrophenanleihe mit dem Namen K6 auf den Markt gebracht. Diese soll das Unternehmen nun auch bei dem Japan-Beben entlasten./stw/zb

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