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HaZ/Sulzer-CEO sieht sich im schwierigen Markt Russland gut aufgestellt

Zürich (awp) - Der Industriekonzern Sulzer sieht sich in Russland auf gutem Weg. "Wir sind in Russland geschäftlich gut aufgestellt", sagte CEO Ton Büchner in einem Interview mit der "HandelsZeitung" (Ausgabe 05.05.). Nach einem Rückgang im Jahr 2009 sei der russische Markt 2010 wieder hochgekommen und Sulzer habe dort signifikante Wachstumsraten erzielt.
"Der Markt birgt viel Potential für Sulzer. Andererseits ist er sehr schwierig, weil es viele etablierte, lokale Wettbewerber gibt, die uns nicht einfach den roten Teppich auslegen und weil es doch Geschäftspraktiken gibt, bei denen wir aus Compliance-Gründen nicht mitmachen können", so Büchner.
Ein Projekt in Russland müsse ständig überwacht werden. Entstehe der Eindruck, dass etwas Undurchsichtiges laufe, steige Sulzer aus. Viktor Vekselberg, der Hauptaktionär von Sulzer, habe aber schon mehrmals geholfen, Projekte "sauber zu machen". Laut Büchner hat Vekselberg mit seiner Überzeugungskraft und seinen Kontakten ein Projekt auf verschiedenen Ebenen so weit bringen können, dass die Compliance wieder hergestellt war und Sulzer wieder mitmachen konnte.
Er müsse aber nicht mit Vekselberg sprechen, um ein Projekt zum Laufen zu bringen. "Unser Verkauf in Moskau macht das sehr gut."
Sulzer suche in Russland natürlich auch nach Übernahmemöglichkeiten, aber etwa so wie in China oder Brasilien auch.
Den Bereich erneuerbare Energien sieht Büchner ebenfalls als Wachstumsfeld. Bei diesem "Megatrend" mache Sulzer vor allem über organisches Wachstum mit eigenen Innovationen mit. Hier seien Lösungen für die Solar- und die Windindustrie entwickelt worden sowie auch für Effizienzsteigerungen bei Turbinen. Sollte sich etwas Passendes ergeben, würde Büchner aber auch hier akquisitorisch aktiv.
cf/ra

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