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HEIDELBERG (awp international) - Beim angeschlagenen Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck kommen wieder mehr Aufträge herein. Im ersten Quartal (Ende Juni) sei der Bestelleingang laut vorläufiger Zahlen um 43 Prozent auf 786 Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen überraschend am Freitagabend mit. Der Umsatz dürfte bei circa 560 Millionen Euro und damit über den 514 Millionen Euro des Vorjahreszeitraums liegen. Operativ und ohne Sondereffekte dürfte sich das Ergebnis im Vergleich zum Verlust von 63 Millionen Euro vor einem Jahr verbessern.
"In der zweiten Jahreshälfte war eine spürbare Aufwärtstendenz zu erkennen. Wir blicken daher recht zuversichtlich in die Zukunft", hatte Unternehmenschef Bernhard Schreier bereits zur Bilanz-Pressekonferenz im Juni gesagt. Auch für die kommenden Monate hatte der Vorstand eine weitere Konjunkturstabilisierung in der Druckindustrie und daher moderat steigenden Umsätze in Aussicht gestellt.
STEIGENDE NACHFRAGE VOR ALLEM IN CHINA
Den Heidelbergern half in der Zeit zwischen April und Juni eine steigende Nachfrage in Ländern wie China sowie Währungseffekte. Insgesamt sei die Auftragslage international aber weiter uneinheitlich. Die Lage in den USA und Japan sei weiterhin schwierig. Gut laufe das Geschäft neben der Region Asien auch in einigen europäischen Märkten und Südamerika.
Entwarnung will der Konzern aber noch nicht geben. Es sei noch unsicher, ob sich die Entwicklung im Geschäftsjahr so fortsetze. Seine ausführlichen Zahlen will das Unternehmen am 10. August vorlegen.
JAHRESZIELE
Für das seit April laufende Jahr streben die Heidelberger ein ausgeglichenes operatives Ergebnis an und wollen sich Ende des Monats eine 420 Millionen Euro schwere Kapitalerhöhung von ihren Aktionären absegnen lassen. Unter dem Strich rechnet das Unternehmen auch im laufenden Jahr mit einem Verlust. 2009/10 war es ein Minus von 229 Millionen Euro, nach minus 249 Millionen Euro vor einem Jahr. Belastet wurde das Ergebnis vor allem von hohen Finanzierungskosten. 2009 hatte das Unternehmen Kredite im Volumen von 1,4 Milliarden Euro bekommen, die bis Juli 2012 laufen.
Im Zuge der Krise hatte sich Heidelberger ein Sparprogramm und einen Stellenabbau verordnet und baute knapp 4.000 Stellen ab. Zusammen mit der Neustrukturierung und Kapazitätsanpassungen sollen bis zu 850 weitere Stellen in der Verwaltung, dem Vertrieb und der Produktion wegfallen - davon bis zu 400 in der Produktion am Stammsitz in Wiesloch/Walldorf./stb/he

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