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MANNHEIM (awp international) - Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat seine Aktionäre um Zustimmung zu der grössten Kapitalmassnahme seit dem Börsengang vor knapp 13 Jahren gebeten. Die geplante Kapitalerhöhung von 420 Mio EUR sei ein wichtiger Meilenstein bei der Neuausrichtung des Unternehmens, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier am Donnerstag auf der Hauptversammlung des Konzerns in Mannheim. Mit dem Erlös sollen die Bankschulden um rund die Hälfte gesenkt und die Zinslast um rund 40 Mio EUR pro Jahr verringert werden. Das mit staatlichen Bürgschaften gestützte Unternehmen hatte massiv unter der weltweiten Rezession gelitten.
Heidelberger Druck sicherte seine Finanzierung mit Bankkrediten sowie öffentlichen Bürgschaften und verordnete sich einen strikten Sparkurs. Die Zahl der Stellen sank weltweit um rund 4000 auf etwa 16.500 bis Ende des Geschäftsjahres 2009/2010. Weitere 500 Arbeitsplätze sollen bis Ende Oktober abgebaut werden. Mittlerweile sieht das Unternehmen wieder Licht am Ende des Tunnels. Für das Gesamtjahr bekräftigte Schreier die Prognose, wonach ein ausgeglichenes operatives Ergebnis angepeilt wird und der Umsatz moderat wachsen soll./mar/DP/tw

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