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Heidfeld so gut wie noch nie

Freude bei Nick Heidfeld und Peter Sauber nach dem Rennen.

(Keystone Archive)

Das Sauber-Team hat im Qualifying vor dem Grand Prix von Österreich die eigenen Erwartungen übertroffen. Nick Heidfeld und Felipe Massa belegen die Startplätze 5 und 7.

Die Pole-Position sicherte sich Rubens Barrichello, aus der erwarteten Überlegenheit des Ferrari-Teams wurde allerdings nichts. Michael Schumacher wurde von seinem Bruder Ralf auf den 3. Platz verwiesen und verpasste so erstmals in dieser Saison die erste Startreihe.

Neuer Motor und aerodynamische Verbesserungen

Heidfeld liess wie im vergangenen Jahr auf dem A1-Ring beide McLaren-Mercedes hinter sich; Kimi Räikkönen wurde Sechster, Vorjahressieger David Coulthard (8.) muss sich im heutigen Rennen auch noch hinter Massa einreihen.

Mit zu diesem gelungenen Auftritt von Sauber haben ein neuer Motor und aerodynamische Verbesserungen beigetragen. Der Zeitgewinn soll dank diesen Verbesserungen rund zwei Zehntel-Sekunden betragen.

Bis kurz vor Schluss hatte sich für das Sauber-Team ein noch besseres Resultat abgezeichnet, denn bis zum letzten Versuch von Juan Montoya (4./im Ersatzauto) und Räikkönen waren Heidfeld und Massa gar Vierter und Fünfter gewesen.

Der Kolumbianer liess schliesslich Heidfeld um elf Tausendstel hinter sich, der Finne schlug seinen Nachfolger bei Sauber um sieben Hundertstel. "Schade, dass ich meinen fünften Platz nicht halten konnte, aber bei meinem letzten Turn unterlief mir ein kleiner Fehler. Ansonsten wäre ich sicher noch schneller gewesen", berichtete Massa.

Sehr gute Ausgangslage

Heidfeld trauerte seinem letzten Turn nach; er wurde von Jenson Button aufgehalten, der sich auf seiner Auslaufrunde befand. "Trotzdem ist dies eine sehr gute Ausgangslage, zumal wir auch in Rennabstimmung über ausgezeichnete Autos verfügen."

Heidfeld und Massa könnten mit weiteren WM-Punkten erstmals in diesem Jahr in der Teamwertung an Renault vorbeiziehen und auf den zum Saisonziel erklärten 4. Platz vorstossen.

Die Fahrer des französischen Rennstalls, Button und Jarno Trulli, kamen nicht über die Plätze 13 und 16 hinaus. Für Peter Sauber ist dies das Wichtigste, "denn unser Hauptkonkurrent ist nicht McLaren-Mercedes, sondern Renault."

Nur zweimal in der Sauber-Geschichte

Gleich gute Teamergebnisse im Qualifikations-Training hatte Sauber zuvor erst zweimal erreicht. 1993 in Donington waren Karl Wendlinger Fünfter und JJ Lehto Siebter geworden, 1994 in Sao Paulo hatten Heinz-Harald Frentzen und Wendlinger für diese Platzierungen gesorgt.

Die absolut besten Startpositionen hatte Jean Alesi heraus gefahren. 1998 ebenfalls vor dem Grand Prix von Österreich und 1999 in Magny-Cours war der Franzose jeweils Zweiter gewesen.

Eine halbe Stunde lang tat sich gestern auf der Strecke praktisch nichts. Spektakuläres wurde den Zuschauern erst nach einem zehnminütigen Unterbruch geboten. Grund für die Zwangspause war Trulli, der nach einem Dreher im Renault Öl verloren hatte, was eine Streckenreinigung nötig machte.

Spitzenposition für Ralf Schumacher

Vorerst endete Michael Schumachers Versuch, zwei schnelle Runden hinter-einander zu absolvieren, neben der Piste. Der Weltmeister lag zu jenem Zeitpunkt auf Platz 2. Seinen letzten erfolglosen Versuch, Teamkollege Rubens Barrichello wie zuletzt in Imola und Montmelo noch vom ersten Startplatz zu verdrängen, unternahm Schumacher im Ersatzauto.

Dass die Ferrari-Fahrer die erste Startreihe nicht für sich beanspruchen, überrascht, zumal Barrichello und Michael Schumacher die freien Trainings teilweise klar dominiert hatten.

Ralf Schumacher im Williams-BMW steht dafür erstmals in dieser Saison in der Startaufstellung so weit vorne. Für Barrichello ist es nach Australien die zweite Pole-Position in diesem Jahr und die fünfte insgesamt.

swissinfo und Agenturen

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