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Heidi liebt die Alp und geht ins Internet-Café

Glücklich vereint: Heidi (Cornelia Grösch) und ihr Grossvater Alp-Öhi (Paolo Villagio).

Zum ersten Mal seit Jahren ist die Schweiz an den Internationalen Filmfestspielen Berlin im Wettbewerb des Kinderfilmfestes vertreten. Regisseur Markus Imboden erzählt die Geschichte eines Schweizer Mädchens, das rund um die Welt beliebt ist: "Heidi".

Das neue Heidi ist blond, frech modern und geht in ein Internet-Café. Dies sind einige Details, die bereits bekannt sind - zur Uraufführung kommt der neue Heidi-Film in Berlin am nächsten Mittwoch (14.02).

Obwohl Heidi nicht mehr in der Tracht daher kommt, hat der Regisseur die Erzählung im Kern erhalten. Das Waisenkind, der Grossvater, der Abschied, die Stadt und die Heimkehr. "Genau darum geht es", sagt Imboden. "Darum, wie ein Kind lernt, sich durchzusetzen. Darum, dass es allen zeigt, wie man das macht, auch den Erwachsenen."

Die Szenen in den Bergen wurden im bündnerischen Sent und Umgebung gedreht. Die Stadtszenen in Berlin.

Maximilian Schell doch nicht Alp-Öhi

Die Titelrolle spielt die 12-jährige Deutsche Cornelia Gröschel, den Alp-Öhi der italienische Schauspieler Paolo Viallaggio. Ursprünglich sollte Maximilian Schell die Rolle des Grossvaters übernehmen. Er musste aber dann aus Krankheitsgründen verzichten.

Zum Sechsten

Der Spielfilm "Heidi" von Markus Imboden ist die sechste Verfilmung des Kinderbuch-Klassikers von Johanna Spyri, deren 100. Todestag dieses Jahr begangen wird. Die Produktion der Zürcher Vega-Film ist in Koproduktion mit Deutschland und Frankreich entstanden, bei einem Budget von 6,5 Mio. Franken.

Erstmals kam der Film 1937 auf die Leinwände, mit Shirley Temple als Heidi. Heidi startete dann seinen Siegeszug um die Welt: Fünfte Version der Geschichte war ein japanischer Trickfilm. Die schweizerische Version kommt Ende März in die Kinos.

Schweizer Film prominent vertreten

Zur Uraufführung kommt in Berlin neben "Heidi" ein weiterer Schweizer Film: "Lightmaker", ein Film des Musikers und Filmemachers Dieter Meier. Auch sonst ist der Schweizer Film prominent vertreten. Gezeigt werden etwa zwei Dokumentarfilme: "Do it" von Sabine Gisiger und Marcel Zwingli und "Blue End" von Kaspar Kasics.

Arthur Cohn ausgezeichnet

Preisgekrönter Schweizer der Berlinale ist der Basler Filmproduzent Arthur Cohn. Er ist mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis am Vorabend der Berlinale-Eröffnung für seine Dokumentation "Es geschah im September". Der Film thematisiert das Palästinenser-Attentat gegen das israelische Olympia-Team 1972.

Abschied für Moritz de Hadeln

Nicht nur Heidi hat an der Berlinale mit den Freuden und Leiden des Abschieds zu kämpfen. Abschied nimmt auch der Festivalleiter Moritz de Hadeln. Er verlässt seinen Posten nach 22 Jahren. Rund 700 Filme haben auf Einladung des Schweizers in mehr als zwei Jahrzehnten am Wettbewerb teilgenommen. Diese seine letzte Berlinale dauert bis am 18. Februar.

Kathrin Boss Brawand


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