Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT/WIESBADEN (awp international) - In der Debatte um eine Neuordnung der deutschen Landesbanken wird der Ruf nach einer führenden Rolle der Helaba wieder lauter. "Die Landesbank Hessen-Thüringen, die ohne staatliche Stützungsgelder gut durch die Finanzkrise gekommen ist, kann mit ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell einer integrierten Universalbank den Kern für eine zukunftsgerichtete Konsolidierung der Landesbanken bilden", liess Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilen.
Es gehe darum, jetzt die Chance zur Konsolidierung zu nutzen. "Ich werde dem Kabinett einen entsprechenden Auftrag an das Management der Helaba vorschlagen, der im Kreis der Träger zustimmungsfähig ist", erklärte Posch. Das Land Hessen hält 10 Prozent der Anteile der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die Mehrheit ist in Händen der Sparkassen (85 Prozent), der Freistaat Thüringen hält 5 Prozent.
Die Helaba war auch in der Vergangenheit wiederholt als Partner vor allem für die angeschlagene Düsseldorfer WestLB ins Spiel gebracht worden, für die derzeit dringend eine Lösung gesucht wird.
Der geschäftsführende Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, Gerhard Grandke, hatte wie Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner zuletzt wiederholt versichert, er werde sich sinnvollen Vorschlägen zur Neuordnung der Landesbanken nicht verschliessen. Allerdings wehren sich die Sparkassen als Helaba-Haupteigentümer dagegen, sich die WestLB-Risiken aufladen zu lassen.
Brenner hatte erst kürzlich betont: "Auf Abenteuer mit ungewissem Ausgang werden wir uns nicht einlassen." Eine Neuordnung müsse sich am erfolgreichen Geschäftsmodell der Helaba orientieren, das Grosskunden- und Mittelstandsgeschäft mit Privatkundengeschäft verbindet. Die Helaba hatte als eine der wenigen Landesbanken das Krisenjahr 2009 mit Gewinn beendet./ben/DP/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???