Helen Keller in Menschenrechtsausschuss

Die Schweizer Juristin Helen Keller ist am Montag in New York in den Menschrechtsausschuss der UNO gewählt worden. Dort ersetzt die 44-jährige Völkerrechtsprofessorin Walter Kälin.

Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2008 - 08:55 publiziert

Die Schweiz messe der Arbeit des Ausschusses grosse Bedeutung zu und freue sich über die Wahl der Schweizer Kandidatin, hiess es in einer Mitteilung des Schweizerischen Aussenministeriums (EDA).

Helen Keller lehrt an der Universität Zürich Europa- und Völkerrecht. Ihr Mandat als unabhängige Expertin dauert bis zum 31. Dezember 2010. Der Berner Völkerrechtler Walter Kälin war im April zurückgetreten. Er bleibt aber weiterhin UNO-Beauftragter für die Rechte von Personen, die innerhalb ihrer Landesgrenzen vertrieben wurden.

Der Menschenrechts-Ausschuss wurde 1966 im Rahmen des Internationalen Paktes über bürgerliche und politische Rechte geschaffen. Keller ist eine der 18 Experten und Expertinnen, die die Umsetzung des Paktes überwachen.

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