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MÜNCHEN (awp international) - Henkel-Erbe Christoph Henkel sieht einen möglichen Rückzug der Familie in eine Minderheitsposition bei dem Düsseldorfer Konsumgüterkonzern kritisch. "Um Kontrolle auszuüben, brauchen wir die Mehrheit", sagte Henkel "Euro am Sonntag". Natürlich könne man kurzfristig über zwei bis drei Jahre den Kurs nach oben treiben, um dann zu verkaufen. "Wir wollen aber nicht verkaufen." Die Mehrheit der Henkel-Stammaktien habe die Familie fest gebunden. "Ich sehe auch nicht, dass sich das ändern könnte", sagte Henkel, der Vize-Vorsitzender im Gesellschafterausschuss des Düsseldorfer Konzerns ist./she

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