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STOCKHOLM (awp international) - Das Modegeschäft der schwedischen Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) (H&M) brummt. Im dritten Geschäftsquartal (31.8.) setzte das Unternehmen knapp 27 Milliarden Schwedische Kronen (2,9 Mrd Euro) um und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Monat August legte das Geschäft sogar um 24 Prozent zu, teilte der Konzern am Mittwoch in Stockholm mit. Der Gewinn vor Steuern verbesserte sich im dritten Quartal von 4,8 Milliarden auf 5,7 Milliarden Kronen. Dies war aber weniger als Analysten erwartet hatten.
Auf die Sprünge geholfen hatten dem Konzern neben der wieder anziehenden Konjunktur und Währungseffekten auch niedrigere Transport- und Materialkosten. Zum Ende des Quartals hin hätten sich diese positiven Effekte aber wieder abgeschwächt. An der Börse reichten diese Aussagen, um Befürchtungen über den weiteren Geschäftsverlauf auszulösen. Insbesondere weil H&M offenbar gegen den Trend die Preise gesenkt habe, hiess es.
Der Markt habe anhand der monatlich veröffentlichten Umsätze erwartet, dass H&M ein starkes Quartal auf der Erlösseite habe, sagte ein Analyst. Nicht bekannt gewesen sei hingegen, wie sich dies auf die Margen auswirken werde. Mit der Aussicht, dass die Kosten in den kommenden Monaten wieder steigen sollen, sei dies insgesamt eine grosse Enttäuschung. Die H&M-Aktie gab zuletzt um 6,06 Prozent auf 243,30 Kronen nach und war Schlusslicht an der Stockholmer Börse.
H&M ist die zweitgrösste Textilkette Europas und setzt vor allem auf günstige Mode. Durch die Verpflichtung bekannter Designer konnte H&M immer wieder Aufsehen erregen. Der Start in das vierte Quartal ist für die Kette nach eigenen Angaben gut verlaufen. Die Herbst-Kollektionen seien gut angenommen worden. Auch der Online-Start in Grossbritannien sei geglückt. H&M ist in 28 Ländern mit mehr als 2.000 Geschäften vertreten, einer der wichtigsten Märkte ist Deutschland, wo der Konzern kräftig expandiert. Weltweit will H&M in diesem Jahr 220 Läden eröffnen./she/RX/enl/tw

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