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STOCKHOLM (awp international) - Die schwedische Textilkette Hennes & Mauritz (H&M) hat mit der Vorlage ihrer Jahresbilanz die Märkte enttäuscht. Die stark gestiegenen Preise für Baumwolle und andere Rohstoffe drücken dem Konzern auf die Margen. Für das vierte Quartal wies der GAP- und Zara-Konkurrent einen überraschend starken Gewinnrückgang aus. Das Unternehmen kündigte am Donnerstag in Stockholm an, dass das Thema Rohstoffpreise auch im laufenden Jahr eine Rolle spielen werde. Die an der Stockholmer Börse gelistete Aktie verlor am Vormittag um rund sechs Prozent an Wert.
In dem die Monate September bis November umfassenden vierten Quartal machten sich für Hennes & Mauritz aber auch Währungseffekte negativ bemerkbar. Der Gewinn vor Steuern sank um zehn Prozent auf 7,2 Milliarden schwedische Kronen (812 Mio Euro), was weniger war als Analysten erwartet hatten. Auf bereinigter Basis hätte der Gewinn auf Vorjahresniveau gelegen. Der Umsatz erhöhte sich um rund sechs Prozent auf 29,7 Milliarden Kronen.
Hennes & Mauritz ist Europas zweitgrösster Textillieferant nach der spanischen Kette Inditex (Zara, Massimo Dutti). Die Unternehmen verfolgen ähnliche Konzepte mit schnellen Kollektionswechseln und modischer Kleidung zu niedrigen Preisen. Im vergangenen Jahr hatte sich der Preis für Baumwolle allerdings nahezu verdoppelt. Hinzu kamen Hennes & Mauritz zufolge noch andere belastende Faktoren wie hohe Transportkosten oder eine geringere Kapazität bei den Lieferanten.
Für das Gesamtjahr wies Hennes & Mauritz einen Vorsteuergewinn von 25 Milliarden Kronen, was 13 Prozent mehr war als im Jahr zuvor. Der Umsatz legte ohne den Einfluss der Mehrwertsteuer um 7 Prozent auf 108,5 Milliarden Kronen zu. Die Aktionäre sollen eine höhere Dividende erhalten.
Für 2011 rechnet Hennes & Mauritz mit weiter steigenden Umsätzen. Der Konzern will im Laufe des Jahres rund 250 neue Läden eröffnen, schwerpunktmässig in China, Grossbritannien und den USA. Zudem will Hennes & Mauritz in fünf neue Länder vorstossen, darunter Rumänien, Kroatien und Singapur. Ende November betrieb der Konzern weltweit mehr als 2.200 Filialen. Weiter ausgebaut werden soll auch das Katalog- und Online-Geschäft. Vor allem in den USA, dem grössten Online-Markt der Welt, will Hennes & Mauritz Fuss fassen. Bislang können Kunden in neun Ländern über das Internet bei den Schweden bestellen. Auf längere Sicht soll es aber in allen Ländern, in denen die Schweden bereits Geschäfte haben, Onlineshops und Kataloge von H&M geben./she/stb/tw

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