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Herkunft des eingefangenen Fischotters noch immer unklar

(Keystone-SDA) La Chaux-de-Fonds – Noch immer ist unklar, woher der Fischotter stammt, der Anfang Woche in der Nähe des Murtensees im Kanton Freiburg eingefangen worden ist. Die Analyse der DNA ist noch im Gang. Nach Angaben des Zoos von La Chaux-de-Fonds könnte das Männchen bei einem privaten Tierhalter ausgebüxt sein.
Fischotter gelten in der Schweiz seit 20 Jahren als ausgestorben. Die Freiburger Behörden hatten darum zunächst vermutet, dass es sich bei dem Tier um einen Nachkommen des 2005 vom Berner Tierpark in die Aare entkommenen oder des im gleichen Jahr im Neuenburgersee ausgesetzten Paares handelt.
Der eingefangene Fischotter sei sehr gesellig und wenig scheu, teilte der Zoo von La Chaux-de-Fonds, wo sich das Tier derzeit befindet, mit. Das lasse darauf schliessen, dass er nicht in freier Wildbahn, sondern in Gefangenschaft gelebt habe. Zudem handle es sich möglicherweise um eine Art, die in Asien heimisch sei. Darauf lasse das Äussere des Tiers schliessen.
Wildhüter des Kantons Freiburg hatten den Otter in der Vully-Region eingefangen. Er hatte sich im Gartenteich eines Einfamilienhauses getummelt. Es handelte sich um ein rund sechs Monate altes Männchen. Fischotter gehören nach der Berner Konvention zu den streng geschützten Arten.

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