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Heroin-Händler zu 15 Jahren verurteilt

Im grössten Drogenprozess der Schweiz ist der Hauptangeklagte zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hielt ihn für schuldig, am Handel mit knapp zwei Tonnen Heroin beteiligt gewesen zu sein.

Der 42-jährige Kosovare, der sich als Autoverkäufer ausgab, sei einer der Chefs des Familienclans gewesen. Die Bande habe ab Mitte der 90er-Jahre vom Kosovo aus den westeuropäischen Heroinmarkt versorgt, sagte der Richter am Donnerstag bei der Urteilsverkündung.

1400 Kilogramm Heroin im Wert von 25 Mio. Franken konnte die Polizei sicherstellen, unter anderem in der Schweiz. Bei der Organisation des Drogenhandels habe der Hauptangeklagte eine Schlüsselrolle gespielt, hielt das Gericht fest.

Der Staatsanwalt hatte für den Hauptangeklagten, der seit August 2003 in U-Haft sitzt, eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren gefordert. Das Bundesstrafgericht ging nicht auf den Anklagepunkt der Geldwäscherei ein.

Dennoch handelt es sich bei den verhängten 15 Jahren um das höchste Strafmass, welches das Bundesstrafgericht seit seiner Eröffnung im April 2004 aussprach.


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