Swiss abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Nun also doch: Bundesanwalt Lauber hat die Kündigung eingereicht. Damit endet eine unrühmliche Justizposse, welche die Schweiz seit Monaten beschäftigt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Dieser Inhalt wurde am 29. Juli 2020 - 16:42 publiziert
Mitten im Streit rund um Bundesanwalt Michael Lauber nimmt nun ein Mitglied der Aufsichtsbehörde den Hut. (Symbolbild) KEYSTONE/PETER KLAUNZER sda-ats

Bundesanwalt Michael Lauber tritt zurück. Per September wird er abgelöst.

Der Druck auf den Bundesanwalt ist in den letzten Tagen merklich gestiegen, nachdem das Bundesverwaltungsgericht ihn wegen der FIFA-Affäre scharf kritisierte.

Stein des Anstosses waren diverse Treffen, an die sich die Involvierten partout nicht erinnern wollten. Das Gericht beurteilte dies als nicht nachvollziehbar.

Dass Lauber nicht gleich zurücktrat, sondern lediglich seinen Rücktritt anbot, wurde nicht gut aufgenommen - die Stimmung kippte endgültig. Nun ist es soweit: In einem Monat wird er als Bundesanwalt abgelöst.

Keystone / Anthony Anex

Die Coronakrise ist noch nicht vorbei. Das gilt nicht nur weltweit – sondern auch für die Schweiz.

Hierzulande schauen alle aufmerksam auf die Liste des Bundesamts für Gesundheit, welche die Risikoländer aufführt. Denn mit den steigenden Temperaturen wird sich vielleicht noch die eine oder der andere für Last-Minute-Ferien entscheiden.

Dabei wird auch die Schweiz mittlerweile als Risikoland eingestuft: Wer beispielsweise in zwei der drei baltischen Länder reist, muss in Quarantäne. Und als Tourist darf man zurzeit nicht nach Finnland oder Thailand.

Schuld daran sind die wieder steigenden Fallzahlen. Stark betroffen ist beispielsweise Genf, aber auch in anderen Orten häufen sich wieder die Vorfälle. Das sorgt auch für Knatsch – etwa im Tessin, wo die Regierung Bürgerinnen und Bürger auffordert, potenzielle Corona-Sünder zu melden.

  • Im Bericht von SRF News wird die Lage in Genf beschrieben – das bald als Risikogebiet erklärt werden könnte.
  • Wie der Blick meldet, könnte das Verbot von Grossanlässen bis nächsten März verlängert werden.
  • Lesen Sie hier im Artikel des Tagesanzeigers, wo Schweizer in die Quarantäne müssen.
  • Im Beitrag von Watson lesen Sie die Story zum Tessin.
screenshot (https://www.missione1agosto.org/de/grusswort/)

Der 1. August rückt näher. Wir zeigen Ihnen die lustigsten Videobotschaften von Schweizer Vertretungen im Ausland.

Corona macht dieses Jahr auch den 1.-August-Feierlichkeiten den Garaus. Nicht nur daheim in der Schweiz, sondern auch im Ausland: Zahlreiche Botschaften und andere Vertretungen müssen ihre traditionellen Empfänge absagen.

Die Schweizer Marketing-Organisation Präsenz Schweiz hat sich deshalb etwas einfallen lassen: Videobotschaften zur Feier des ersten digitalen Nationalfeiertags 😉. Einige gingen viral.

Songeinlagen, Kochrezepte und Lego-Einsätze: Wir haben für Sie die lustigsten, interessantesten und kreativsten Videos gesammelt.

  • Lesen Sie hier den Beitrag meiner Kollegin Melanie Eichenberger.
  • Und hier sehen Sie die 1.-August-Ansprache an die Fünfte Schweiz von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga.
  • Auch ohne grosse Feierlichkeiten: Die Menschen in der Schweiz decken sich schon mit Feuerwerk ein, wie SRF News berichtet.
© Keystone / Christian Beutler

Kennen Sie die Neon-Bank? Diese digitale Bank befindet sich auf der Überholspur.

Früher war die Beziehung zur Bank persönlich: Man ging in die Filiale, knüpfte Kontakte, besprach Projekte. Nun kommen die digitalen Banken – und sie werden einiges auf den Kopf stellen.

Bei der Bank Neon reicht ein Smartphone für die Kontoeröffnung und für alle anderen Bankoperationen. Das Startup aus Zürich hat innerhalb eines Jahres bereits 30'000 Kundinnen und Kunden gewonnen.

Haben die traditionellen Banken den digitalen Wandel verschlafen? Die digitalen Banken gewinnen zumindest Marktanteile, da sie funktionelle und innovative Lösungen für Online-Zahlungsvorgänge anbieten. Sie sind nicht nur moderner – sondern auch billiger.

Ex-press

Zum Schluss ein passender 3-facher Medientipp: Handelszeitung, Finews.ch und Inside Paradeplatz

Die Schweiz ist eine Drehscheibe für Finanzdienstleistungen, das ist schon lange bekannt. Die mediale Abdeckung der Branche ist jedoch erstaunlich mager.

Klar: Die Wirtschaft- und die Finanzwelt sind komplex, und das breite Publikum interessiert sich nur wenig dafür. Deswegen sind es vor allem Nischenplayer, die sich darum kümmern.

Wie etwa die Handelszeitung, die auf ihrem Internetportal einen Überblick über das wirtschaftliche Geschehen in der Schweiz bietet. Oder Finews.ch, das sich als Fachmedium der Finanzbranche sieht. Oder auch der Blog Inside Paradeplatz, der (durchaus streitbare) Finanznews aus Zürich bietet.

  • Hier gelangen Sie auf die Startseite der Handelszeitung.
  • Die Webseite von Finews.ch finden Sie hier.
  • Und hier geht es zum Blog von Inside Paradeplatz.
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