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Swiss abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Es scheint, als wäre es eine andere Zeit gewesen: Vor einem Jahr wurde der erste Corona-Fall in der Schweiz registriert.

Herzliche Grüsse aus dem Home-Office

Dieser Inhalt wurde am 25. Februar 2021 - 16:30 publiziert
Keystone / Peter Schneider

Ein Jahr Corona in der Schweiz: Unser Gespräch über die Pandemie.

Eines ist sicher: Die Aufarbeitung der Pandemie und ihre Bewältigung wird noch Jahre dauern. Das heutige Jubiläum ist dennoch ein guter Anlass, auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

Wir haben darüber mit Barbara Gallavotti gesprochen. Die Biologin ist Wissenschaftsjournalistin und hat ein Buch über grosse Epidemien geschrieben – wie es der Zufall will, kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie.

Ihr Fazit fällt durchzogen aus: Zeitweise habe die Schweiz sehr gut darauf reagiert, in gewissen Phasen wiederum weniger. Die grösste Frage im Moment sei das Impfen. Für Gallavotti ist klar: Eine Art von Immunitätsnachweis werde kommen.

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In Myanmar spitzt sich die Situation zu. Wir sprachen mit dem Helvetas-Leiter vor Ort.

Nach einem Generalstreik weiten sich in Myanmar, das auch als Burma bekannt ist, die Demonstrationen aus. Das Land in Südostasien regiert im Moment eine Militärdiktatur, die sich Anfang Februar an die Macht putschte.

Ich konnte Peter Schmidt ans Telefon kriegen. Der Schweizer lebt in Rangun und ist Leiter von Helvetas Myanmar. Für ihn ist klar: Da baue sich momentan gewaltiger Druck im Land auf.

Heute wurde zufälligerweise auch bekannt, dass die UNO-Sonderbeauftragte für Burma, die Schweizerin Christine Schraner Burgener, ab 2022 die Leitung des Staatssekretariats für Migration SEM übernimmt.


Keystone / Urs Flueeler

Auch dieses Jahr fiel die Fasnacht ins Wasser. In Basel akzeptiert man das jedoch nicht einfach so.

Fasnächtler hatten es auch dieses Jahr nicht leicht. Ihre heiss geliebte Fünfte Jahreszeit fiel (grösstenteils) zum zweiten Mal der Corona-Pandemie zum Opfer. Nirgends litten sie aber vermutlich so sehr wie in Basel.

Dass die "drey scheenste Dääg" nicht stattfinden konnten, ist wohl ein Stich ins kollektive Herz der Stadt. Aber so einfach gibt man in Basel nicht auf: Die Fasnacht fand in kleinen, digitalen Nischen statt.

Das Basler Internet-Portal Bajour hat da viel gemacht. Mit Streams und viel Engagement haben sie "Schnitzelbängg und Co." ins Netz gebracht – damit die Fasnachts-Freaks doch noch was abbekommen!

Keystone / Alexandra Wey

90 Jahre und 1 Tag: Die SRG feiert!

Gestern feierte die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft SRG ihren 90. Geburtstag. Der mediale Service public macht das mit einer Jubiläumskollektion von Dokumentarfilmen auf der neuen Streaming-Plattform Play Suisse.

Das Medienunternehmen beschäftigt heute rund 6900 Mitarbeitende, hat fünf Unternehmenseinheiten und einer Tochtergesellschaft in vier Sprachregionen, 17 Radio- und sieben TV-Programmen. Darunter befindet sich auch SWI swissinfo.ch.


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