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HAMBURG (awp international) - Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat sich im zweiten Quartal von den Einbrüchen des Krisenjahres 2009 erholt. Nach dem schwachen Jahresauftakt zog der Containerumschlag nun spürbar an. Der Welthandel hat sich im bisherigen Jahresverlauf rascher erholt als erwartet. Angetrieben wurde das Wachstum von den aufstrebenden Ländern Asiens, allein in China legte der Umschlag um ein Fünftel zu. An der Börse stieg die HHLA-Aktie am Vormittag um 3,45 Prozent auf 28,96 Euro und war damit einer der stärksten Werte im MDax .
Wegen der positiven Entwicklung stockte das Unternehmen am Freitag die Prognose auf. Unternehmenschef Klaus-Dieter Peters stellte ein Mengenwachstum oberhalb von zehn Prozent in Aussicht, statt wie bisher im oberen einstelligen Prozentbereich. Die EBIT-Marge soll dank der drastischen Sparkur statt rund 15 Prozent nun mindestens diesen Wert erreichen.
Wachstumstreiber der HHLA ist der anschwellende Asienhandel. Im Mai wurden nach ersten Schätzungen mehr Container umgeschlagen als im Juli 2008, dem bisherigen Rekordmonat. Nach rund einem Zehntel zu Jahresbeginn war Mitte des Jahres kaum noch Containerkapazität stillgelegt.
Der Umsatz erhöhte sich von 237,4 Millionen auf 259,4 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern legte dank der Kostenkur von 63,1 auf 68,9 Millionen Euro zu. Der Überschuss nach Anteilen Dritter lag mit 15,8 Millionen Euro ebenfalls über den Erwartungen.
Bei den Containerterminals in Hamburg und Odessa schlug das starke Mengenwachstum deutlich zu Buche. Allerdings sorgte die Containerknappheit für kurze Lagerzeiten und dementsprechend geringe Erlöse aus diesem Geschäft. Im zweiten Quartal stellte die HHLA die Grossschiff-Liegeplätze am Burchardkai weitgehend fertig und verspricht sich davon gute Geschäfte mit Riesenschiffen. Jüngst machte dort das Grossschiff Christophe Colomb mit Platz für mehr als 13.000 Container fest.
Das Bahngeschäft Intermodal wurde ebenfalls von der höheren Zahl einlaufender Container belebt. Wettbewerb und Preisdruck sorgten allerdings dafür, dass diese Sparte operativ weniger verdiente als im vergangenen Jahr. Die HHLA steuert gegen mit dem Ausbau des Hinterlandnetzes. So wurde im Juni im schlesischen Kattowitz ein neues Hinterlandterminal eröffnet, weitere sollen folgen. In der Logistiksparte hellte sich das Geschäft mit Massengut und Fahrzeugen auf. Der Erzumschlag weitete sich aus, während die Fruchtlogistik schrumpfte. Sehr stark wuchs der Umschlag von Fahrzeugen./fn/stw/tw

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