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Hochpreisinsel bei der Mobiltelefonie

Die Benutzung des Mobiltelefons ist in der Schweiz immer noch viel teurer als in der Europäischen Union. Im Durchschnitt bezahlen die Benutzerinnen und Benutzer in der Schweiz 57 Prozent mehr.

Dieser Inhalt wurde am 08. Juli 2009 - 16:04 publiziert

Die Konsumenten in der Schweiz ziehen – im Gegensatz zu den Benutzern in der EU - Telefonabonnemente den Prepayd-Karten vor.

Sie sind auch treuer, was den Verbleib bei der ehemals staatlichen Telefongesellschaft betrifft. Dies sogar, wenn die Konkurrenz vorteilhaftere Angebote macht.

Diese Umstände könnten die Preisunterschiede zur EU erklären, sagte der Vizedirektor des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom), Philipp Metzger.

Die Verbreitung der Mobiltelefonie hat letztes Jahr leicht zugenommen, im Vergleich zu 2007 sind es 110,9%. Das bedeutet, dass es in der Schweiz 8,5 Millionen Benutzerinnen und Benutzer gibt, mehr als die Einwohnerzahl. Seit 2004 holt die EU diesbezüglich auf.

Die Preisgestaltung bei der Festnetztelefonie ist gemäss den Zahlen des Bakom erfreulicher als bei der Mobiltelefonie.

Mit Ausnahme der Gebühren bei lokalen Verbindungen haben alle anderen Marktsegmente tiefere Preise als der europäische Durchschnitt, besonders die internationalen Verbindungen.

swissinfo.ch und Agenturen

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