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ESSEN (awp international) - Der Baukonzern Hochtief hat dank florierender Geschäfte seiner australischen Tochter Leighton auch im zweiten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Nach einem überraschend hohen Auftragseingang schraubte Hochtief die Jahresprognosen für die Neubestellungen hoch. Auch beim Konzern- und Vorsteuergewinn konnten die Essener zulegen. "Unsere Pipeline zum Markt ist intakt. Das zeigen die Auftragseingänge, die im ersten Halbjahr im Konzern deutlich über der Leistung und dem Umsatz im gleichen Zeitraum lagen", schrieb Unternehmenschef Herbert Lütkestratkötter am Montag seinen Aktionären.
Der Konzerngewinn stieg im zweiten Quartal auf 54,1 (Vorjahr: 47,7) Millionen Euro, wie die im MDax notierte Gesellschaft mitteilte. Vor Steuern blieben 181,0 Millionen Euro, nach 166,8 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf 5,078 (Vorjahr: 4,771) Milliarden Euro. Zum Zuwachs beigetragen haben vor allem die weiterhin guten Geschäfte in Australien und Asien. Bei allen Kennziffern übertraf Hochtief die Schätzungen der Analysten.
Die Hochtief Aktie zog in den ersten Handelsminuten mit einem Plus von 5,07 Prozent auf 52,14 Euro deutlich an. Vor allem die Auftragseingänge hätten positiv überrascht, sagten Händler. Zudem verwiesen sie auf die guten Zahlen der australischen Tochter. Leighton legte Zahlen für das Gesamtjahr vor und erzielte dabei mit 612 Millionen Australischen Dollar (rund 426 Mio Euro) einen neuen Rekordgewinn. Auch für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Leighton-Chef Wal King zuversichtlich.
Der Auftragseingang sprang bei Hochtief von April bis Juni von 5,725 Milliarden Euro im Vorjahr auf 9,470 Milliarden Euro nach oben. Beim Auftragsbestand markierte das Unternehmen mit 42,519 Milliarden Euro (Vj. 33,129 Mrd Euro) eine neue Bestmarke.
Während Hochtief die Jahresziele für Konzern- und Vorsteuergewinn sowie Umsatz bestätigte, erhöhte das Unternehmen die Prognosen für Auftragseingang und Auftragsbestand. Nun erwartet Hochtief für Auftragseingang und -bestand jeweils einen Wert über dem Vorjahr. Zuvor war das Unternehmen von leichten Rückgängen ausgegangen. Für Konzern- und Vorsteuergewinn peilt Hochtief weiterhin neue Höchststände an. Der Konzernumsatz soll auf dem Vorjahresniveau verharren. Mittelfristig strebt der Konzern einen Anstieg des Vorsteuerergebnisses um rund 400 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro an./mne/dct/wiz

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