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Hochtief verliert Chef und senkt Prognose

ESSEN (awp international) - Hochtief verliert mitten in der Übernahmeschlacht mit dem spanischen Baukonzern ACS seinen Chef und muss wegen der australischen Tochter Leighton seine Gewinnziele senken. Der bisherige Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter scheide mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 12. Mai aus dem Vorstand aus, teilte die Gesellschaft am späten Sonntagabend mit. Sein Nachfolger wird Frank Stieler, der bereits im Vorstand das Europa-Geschäft verantwortet.
Wegen Problemen bei der australischen Tochter Leighton rechnet Hochtief nun in diesem Jahr mit einem etwa auf die Hälfte zum Vorjahr reduzierten Vorsteuergewinn. Der genaue Wert sei vom Ergebnis und Umfang der geplanten Anteilsveräusserung der Infrastruktur-Tochter Concessions abhängig, hiess es in einer Mitteilung vom frühen Montagmorgen. Der Konzerngewinn soll im laufenden Jahr das Niveau des Vorjahres übertreffen. Hochtief bekräftigte erneut, die Gewinnziele für die beiden nächsten Jahre seien nicht beeinträchtigt.
Leighton erwartet aus verschiedenen Bauprojekten in Australien Verluste beziehungsweise Abschreibungen oder einen geringeren Gewinn als zunächst geplant und muss Rückstellungen bilden. Um sich frisches Geld zu verschaffen, will die australische Hochtief-Tochter das Kapital um 757 Millionen australische Dollar erhöhen. Hochtief will seine Bezugsrechte bei der Kapitalerhöhung entsprechend seiner Beteiligung ausüben./dct/tw

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