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Hohe EU-Strafe für Unilever und Procter & Gamble - verbotene Preisabsprachen

BRÜSSEL (awp international) - Die Waschmittelhersteller Procter & Gamble und Unilever müssen wegen verbotener Preisabsprachen eine EU-Strafe von insgesamt 315 Millionen Euro zahlen. Dem Düsseldorfer Konzern Henkel wurde dagegen eine Geldbusse erlassen, weil das Unternehmen die europäischen Wettbewerbshüter über das Kartell informiert hat. Das teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die drei führenden Waschmittelhersteller Europas hätten drei Jahre lang die Preise für Vollwaschmittel in acht Ländern künstlich hochgehalten. Die höchste Strafe entfällt auf Procter & Gamble mit 211 Millionen Euro, Unilever muss 104 Millionen Euro überweisen./mt/DP/chs

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