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Zürich (awp/sda) - Die Credit Suisse (CS) ist grosszügig mit ihrem Chef. Brady Dougan bekommt dafür, dass er 2009 die Bank geleitet hat, 12,8 Mio CHF Lohn. Auch der Rückversicherer Swiss Re überweist seinen Top-Leuten grosse Summen für ihre Verwaltungsrats- und Managertätigkeit.
2009 hatte Dougan 19,2 Mio CHF kassiert. Im Frühling 2010 bezog er durch ein Belohnungsprogramm aus früheren Jahren zusätzlich noch Aktienwerte über 70 Mio CHF, was in der Schweizer Öffentlichkeit viel zu reden gab. Dougans Grundsalär für 2010 besteht aus 2,5 Mio CHF. Der Rest sind Aktienansprüche und andere Bonuselemente. Aus Belohnungsprogrammen früherer Jahre wird Dougan heuer voraussichtlich keine nachträglichen Boni mehr erhalten.
Der am Donnerstag veröffentlichte CS-Geschäftsbericht zeigt aber auch, dass Dougan im 2010 nicht mehr der Top-Verdiener des Finanzinstituts war. Der Leiter des Geschäfts in Nord- und Südamerika, Antonio Quintella, bekam 15,6 Mio CHF. Der 16-köpfigen Geschäftsleitung teilte die CS total 160,3 Mio CHF zu.
MILLIONEN FÜR DOERIG
Höchstbezahlter CS-Verwaltungsrat (VR) ist wie schon im vergangenen Jahr Präsident Hans-Ulrich Doerig, der 6,3 Mio CHF bekommt, davon 4,3 Mio CHF in bar. Vor einem Jahr erhielt er 6,5 Mio CHF.
Sein designierter Nachfolger Urs Rohner bekam für 2010 genau 6 Mio CHF. Vor einem Jahr waren es 3,3 Mio CHF gewesen. Die CS betont aber, dass Rohner damals nur acht Monate im VR war. Die ersten vier Monate des Jahres war er noch in der Geschäftsleitung, und wie viel er für diesen Job bekam, legt die Bank nicht offen.
Im Vergleich zu der VR-Spitze fast bescheiden nimmt sich die Vergütung für Verwaltungsrat Walter Kielholz aus, der wie mehrere Mitglieder des Gremiums 350'000 CHF erhält. Dank seiner Funktion als Präsident der Swiss Re, die der ehemalige CS-Präsident seit Mai 2009 besetzt, kommt er dennoch in den Genuss eines Millionen-Regens.
SWISS RE ZAHLT MEHR ALS KONKURRENT
Der zweitgrösste Rückversicherer der Welt gibt seinem Präsidenten 5,9 Mio CHF, rund 2 Mio mehr als er für 2009. Weil die Swiss Re 2008 Milliardenabschreiber erlitten hatte und im Jahr darauf die Trümmer wegräumen musste, verzichtete Kielholz damals allerdings auch auf 1,25 Mio CHF.
Swiss-Re-Chef Stefan Lippe, der ebenfalls Anfang 2009 ans Ruder gekommen war, ist mit 8,7 Mio CHF das besthonorierte Mitglied der Konzernleitung. Vor einem Jahr gab ihm die Swiss Re 10,4 Mio CHF. Sein Grundsalär belief sich in beiden Jahren auf jeweils etwas mehr als 1,7 Mio CHF.
Der weltgrösste Rückversicherer und Swiss-Re-Konkurrent Munich Re gibt seiner Führungscrew weniger. Kielholz' Kollege, Aufsichtsratschef Hans-Jürgen Schinzler, kommt laut Geschäftsbericht auf eine Gesamtvergütung von 274'000 EUR (350'000 CHF). Lippes Counterpart Nikolaus von Bomhard gesteht Munich Re 2,3 Mio EUR (2,9 Mio CHF) zu.
EX-CS-FINANZCHEF ZU SWISS RE
Die engen Beziehungen zwischen CS und Swiss Re wird weiter deutlich durch die Ankündigung vom Donnerstag, dass Renato Fassbind in den Verwaltungsrat des Rückversicherers einziehen soll. Fassbind war 2004 bis 2010 Finanzchef der CS und ist bereits jetzt Verwaltungsrat mehrerer Swiss-Re-Gesellschaften.
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