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Hoher Sachschaden bei Bränden über Ostern

Sachschaden in Millionenhöhe ist über Ostern bei Bränden in der ganzen Schweiz entstanden. Ausgelöst wurden sie meist durch technische Defekte oder Unachtsamkeiten.

Dieser Inhalt wurde am 24. April 2000 - 15:45 publiziert

Sachschaden in Millionenhöhe ist über Ostern bei Bränden in der ganzen Schweiz entstanden. Ausgelöst wurden sie meist durch technische Defekte oder Unachtsamkeiten.

Allein der Brand in einem früheren Bauernhaus in Blumenstein (Kanton Bern) verursachte einen Schaden von mehreren hunderttausend Franken. An einer elektrischen Verteilerdose war eine technische Störung aufgetreten. Der Scheunenteil brannte in der Folge vollständig aus, drei Wohnungen wurden durch Rauch und Löschwasser beschädigt.

Ein elektrischer Defekt dürfte auch für den Brand in einem Stadtberner China-Restaurant verantwortlich sein. Sechs Personen wurden aus ihren Wohnungen in der Nähe des Bahnhofs evakuiert. Im Restaurant selber befanden sich keine Gäste. Der Schaden wird auf 100'000 Franken geschätzt.

Unbekannt war zunächst die Ursache eines Brandes, der in Wettswil am Albis (Kanton Zürich) Sachschaden von einer Viertelmillion Franken verursachte. Das Feuer brach in einem Wohn- und Geschäftshaus aus und zerstörte den ganzen Dachstock.

Mehrere kleinere Brände, die allesamt glimpflich verliefen, wurden am Wochenende auch aus den Kanton St. Gallen, Basel-Land, Solothurn und Zug gemeldet. Die Unachtsamkeit eines Mieters führte in Bülach (ZH) zu einem Wohnungsbrand: Der Mann hatte die Wohnung verlassen, obwohl zwei Herdplatten auf höchster Stufe eingeschaltet waren. Der Mobiliar-und Gebäudeschaden beträgt etwa 50 000 Franken.

Auf menschliche Unzulänglichkeit geht auch der Brand einer Feldscheune in Läufelfingen (BL) zurück: Eine Feuerstelle war nicht richtig gelöscht worden. Der Sachschaden hielt sich in Grenzen.

swissinfo und Agenturen

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