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Jona (awp) - Der Zementhersteller Holcim hat im Geschäftsjahr 2009 die konjunkturelle Abkühlung gespürt. Der Umsatz sank um 16% auf 21'132 Mio CHF (VJ 25'157 Mio) und der betriebliche EBITDA um 13,2% auf 4'630 (5'333) Mio CHF, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Der Betriebsgewinn ging um 17,2% auf 2'781 (3'360) Mio CHF, der Konzerngewinn vor Minderheiten um 12,0% auf 1'958 (2'226) Mio CHF und nach Minderheitsanteilen um 17,5% auf 1'471 (1'782) Mio CHF zurück.
Die Aktionäre sollen eine Bardividende von 1,50 CHF erhalten. Im Vorjahr erhielt jeder Aktionär pro Namenaktie ein handelbares Anrecht. 20 Anrechte berechtigen zum Bezug einer Gratisaktie.
Damit hat der Konzern die Konsens-Schätzungen der Analysten beim Umsatz, betrieblichem EBITDA und Reingewinn knapp verfehlt. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 21'202 Mio, für den betrieblichen EBITDA bei 4'799 Mio und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 1'491 Mio CHF.
Die Volumen gingen in allen Segmenten noch einmal zurück. Vereinzelt standen auch die Preise stärker unter Druck. Das Ziel, die Abläufe und Strukturen zu verschlanken und die Fixkosten um mindestens 600 Mio CHF zu senken, wurde auf vergleichbarer Basis mit 857 Mio CHF übertroffen. Dass sich die Sparmassnahmen zunehmend auswirkten, widerspiegle sich im internen Wachstum des betrieblichen EBITDA: War das Wachstum im ersten Semester noch stark negativ, verbesserte es sich im zweiten Semester deutlich, schreibt der Zementkonzern.
Den stärksten Rückgang des betrieblichen EBITDA erlitt der Konzern in Europa, den zweitstärksten in Nordamerika. Lateinamerika hielt sich gut. Unter Ausklammerung der Dekonsolidierungen infolge der Verstaatlichung in Venezuela wuchs die Region weiter. Auch die Konzernregion Afrika, Naher Osten schnitt im Vorjahresvergleich leicht besser ab.
Der Zementkonzern geht von einer unklaren Entwicklung der Baustoffmärkte im laufenden Jahr 2010 aus. Die Unsicherheiten seien insbesondere bezüglich der Entwicklung in Europa und Nordamerika gross. Dabei hänge viel davon ab, dass die Stimulusprogramme zum Ausbau der Infrastruktur tatsächlich wie vorgesehen realisiert würden. Für die Belebung der Bautätigkeit auf breiter Front seien ausserdem Impulse im Wohn- und Gewerbebau notwendig. Verwaltungsrat und Konzernleitung sehen daher davon ab, detaillierte Prognosen abzugeben.
ps/ra

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