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Jona (awp) - Der Zementhersteller Holcim hat im Geschäftsjahr 2010 die unterschiedlichen konjunkturellen Entwicklungen in den verschiedenen Regionen der Erde zu spüren bekommen. Der Umsatz stieg um 2,5% auf 21'653 Mio CHF (VJ 21'132 Mio), der betriebliche EBITDA sank dagegen um 2,5% auf 4'513 (4'630) Mio CHF, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Der Betriebsgewinn sank um 5,8% auf 2'619 (2'781) Mio CHF. Der Konzerngewinn vor Minderheiten ging um 17,2% auf 1'621 (1'958) Mio CHF und nach Minderheitsanteilen um 19,6% auf 1'182 (1'471) Mio CHF zurück.
Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Bardividende von 1,50 CHF erhalten. Sie wird steuerfrei aus der Kapitalausschüttungsreserve bestritten. Der Generalversammlung wird zudem die Zuwahl von Alexander Gut in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Gut ist Managing Partner von Gut Corporate Finance AG in Zürich. Er sitzt seit vergangenem Jahr auch im Verwaltungsrat von Adecco.
Damit hat der Konzern die Konsens-Schätzungen der Analysten in etwa getroffen. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 21'910 Mio, für den betrieblichen EBITDA bei 4'525 Mio, für den Betriebsgewinn bei 2'678 und für den Reingewinn nach Minderheiten bei 1'064 Mio CHF.
In Europa und Nordamerika zeigte nach Unternehmensangaben die anziehende Konjunktur in der Bauwirtschaft noch wenig Wirkung. Die Impulsprogramme wurden nicht überall konsequent umgesetzt. Zudem hemmten Kälteperioden und heftige Regenfälle die Bautätigkeit in vielen Ländern.
Die aufstrebenden Märkte blieben - unter anderem gestärkt durch eine solide Bautätigkeit - weitgehend auf Wachstumskurs. In einer Reihe von Ländern wirkten sich der Monsun und tropische Stürme temporär negativ auf den Geschäftsverlauf aus.
Der Zementkonzern geht für 2011 davon aus, Absatzsteigerungen in allen Segmenten zu erzielen. Der Konzern werde alles daransetzen, dem Anstieg der Produktions- und Distributionskosten mit Nachdruck durch Preiserhöhungen entgegenzuwirken.
In Asien ist mit einem fortgesetzten Wachstum und zusätzlichen Bauaktivitäten in Ozeanien in der zweiten Jahreshälfte zu rechnen. Leicht steigende Volumen werden für Europa und Nordamerika erwartet, und auch Lateinamerika darf von einer wachsenden Baustoffnachfrage ausgehen. Verhaltener wird die Entwicklung allerdings in der Konzernregion Afrika, Naher Osten sein.
Verwaltungsrat und Konzernleitung sind überzeugt, dass der Konzern am weiteren Wachstum in den aufstrebenden Märkten erfolgreich teilhaben wird und in Europa und Nordamerika dank der schlanken Kostenstruktur von einer weiteren Konjunkturerholung überdurchschnittlich profitieren wird.
ps/cf

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