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Jona (awp) - Der Zementhersteller Holcim hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahrs wegen gestiegener Preise für Energie und Rohmaterial sowie wegen des starken Frankens weniger umgesetzt und weniger verdient. Der Nettoverkaufsertrag sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um 1,8% auf 4'657 Mio CHF, während sich der betriebliche EBITDA um 17,1% auf 753 Mio CHF reduzierte. Dies führte zu einer entsprechenden Marge von 16,2 (19,2)%, wie der Baustoffherstellers am Mittwoch mitteilte.
Auf Stufe Betriebsgewinn weist Holcim einen Rückgang von 24,7% auf 347 Mio CHF aus. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn nach Minderheiten von 10 Mio CHF nach einem Verlust von 68 Mio CHF im Vorjahreszeitraum. Damals war das Reinergebnis wegen einer Steuerbelastung von 182 Mio CHF ins Minus gerutscht.
Damit hat das Unternehmen die Erwartungen auf allen Stufen verfehlt. Die Analysten rechneten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 4'776 Mio CHF, einem Betriebsgewinn (EBITDA) von 891 Mio, einem EBIT von 437 Mio und einem Reingewinn nach Minderheiten von 109 Mio.
Die Verkaufsvolumen waren in allen Segmenten höher, und in einer Reihe von Märkten konnten die Preise angepasst werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Allerdings habe dies nicht gereicht, um die überdurchschnittlichen Kostensteigerungen bei Rohmaterialien und Energieträgern, wie Kohle und Petrolkoks, sowie in der Distribution voll aufzufangen.
Holcim geht davon aus, dass sich die Bauwirtschaft in den reifen Märkten erholen und das Wachstum in den aufstrebenden Märkten anhalten wird. Die Konzernleitung ist überzeugt, der Konzern werde am weiteren Wachstum in den aufstrebenden Märkten erfolgreich teilhaben und in Europa und Nordamerika dank der schlanken Kostenstruktur von einer weiteren Konjunkturerholung überdurchschnittlich profitieren.
ps/cf

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