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Hotelplan: Konzerngewinn halbiert

Hotelplan hofft, das Geschäftsjahr 2001 besser abschliessen zu können.

(Keystone Archive)

Hotelplan hat im Jahr 2000 beim Konzerngewinn einen massiven Einbruch erlitten. Das enttäuschende Millenniums-Geschäft, schwierige Marktverhältnisse und die verspätete Auslieferung von Flugzeugen haben den Gewinn im Vorjahres-Vergleich mehr als halbiert.

Hotelplan-Geschäftsleiter Claus Niederer zählte am Mittwoch (14.3.) an der Bilanz-Medienkonferenz in Zürich die Gründe für den massiven Gewinneinbruch auf: Neben dem unter den Erwartungen liegenden Millenniums-Geschäft hätten mässige Buchungseingänge im Mai, Juni und August, die streikbedingte verspätete Auslieferung von zwei fabrikneuen Boeing 757-200ER, labile Währungs-Entwicklungen sowie teilweise recht hohe Investitionen in Informatik-Projekte letztes Jahr ihren Tribut gefordert.

Gewinn halbiert - mehr Passagiere befördert

In der Folge brach der Konzerngewinn im Vorjahres-Vergleich um 56,3 Prozent auf 15,216 Mio. Franken ein. Der Betriebsgewinn ging um 46,9 Prozent auf 26,3 Mio. Franken zurück. Umsatz und Passagiere haben dagegen die grösste Zunahme in der 65-jährigen Firmengeschichte erreicht. Der Konzernumsatz stieg um 12,5 Prozent auf 2,182 Mrd. Franken, die Anzahl Passagiere erhöhte sich um 10,8 Prozent auf 2,5 Mio. Erstmals ist der Anteil des Ausland-Umsatzes mit 50,3 Prozent grösser als der in der Schweiz generierte.

Erfreulichere Zahlen erhofft sich Hotelplan für das Jahr 2001: Das Unternehmen verzeichnete laut Niederer einen ausgezeichneten Start ins neue Jahr. Das Geschäftsjahr 2001 habe sich auf den in- und ausländischen Märkten deutlich über dem Vorjahr entwickelt, und zwar sowohl bezüglich Nachfrage als auch Ertragslage. Im Heimmarkt verlaufe vor allem die Nachfrage nach Ferienreisen mit den von der Balair betriebenen neuen Boeing 757-200ER sehr positiv.

swissinfo und Agenturen


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