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Zürich (awp) - Die HSBC Private Bank (Suisse) hat 2010 deutlich weniger als im Vorjahr verdient. Belastet wurde das Ergebnis durch die Zinsentwicklung sowie die Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber Euro und Dollar. Das Institut verzeichnete wieder einen Zufluss neuer Kundengelder, nachdem im Vorjahr noch Gelder abgeflossen waren. Dabei seien positive Zuflüsse in den Regionen Asien, Lateinamerika, Naher Osten und in Teilen Europas verzeichnet worden, teilte die Schweizer Tochter der britischen HSBC am Montag mit.
Das Niedrigzinsumfeld hat gemäss der Bank zu einem Rückgang des Nettozinsertrags um 19% auf 692 Mio CHF geführt. Dagegen erhöhte sich der Kommissionsertrag um 2% auf 697 Mio CHF und der Handelsertrag gar um 12% auf 223 Mio CHF. Den Zuwachs im Kommissions- und Handelsertrag ist gemäss der Bank auf das gestiegene Handelsvolumen zurückzuführen.
Es resultierte ein gegenüber dem Vorjahr um 10% auf 1'602 Mio CHF gesunkener Geschäftsertrag. Der Geschäftsaufwand nahm um 2% zu. Als Ursache für letzteres nennt die Bank Investitionen in die Informationssicherheit, Kosten im Zusammenhang mit der Einhaltung regulatorischer Vorschriften und Ausgaben für die strategisch wichtige Neuanstellungen; die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich 2010 um 4% auf 3'181 Beschäftigte.
Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich auf 62% von 55% im Vorjahr.
Der Gewinn vor Steuern und ausserordentlichen Posten verminderte sich um 26% auf 581 Mio CHF. Mit konstanten Wechselkursen und unter Ausklammerung einer positiven Bewertungsanpassung einer Anlage in Höhe von 39,2 Mio CHF, die 2009 verbucht worden war, sei der Gewinn vor Steuern nur um 14% gesunken, heisst es weiter.
Das Institut verzeichnete einen Zufluss Kundengelder im Umfang von netto 8,5 Mrd CHF, nachdem im Vorjahr Gelder in Höhe von 4,1 Mrd CHF abgezogen worden waren. Die verwalteten Kundenvermögen bildeten sich aufgrund der negativen Währungseffekte um 2% auf 186 Mrd CHF zurück.
Das Eigenkapital belief sich auf 4,2 Mrd CHF und lag damit auf dem Vorjahrsniveau. Die anrechenbaren Eigenmittel seien weiterhin über den Mindestanforderungen geblieben, schreibt HSBC weiter.
Ausgebaut hat die HSBC 2010 das Schweizer Inlandgeschäfts durch die Eröffnung einer Niederlassung in Gstaad.
Aufgedeckt wurde im März 2010 ein umfangreicher Datendiebstahl eines ehemaligen Mitarbeiters. Als Folge dessen habe die Bank umfangreiche Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit getroffen und umgesetzt. Zudem laufe ein Investitionsprogramm in Höhe von mehreren Millionen Franken, mit dem sichergestellt werden solle, dass die Systeme der Bank den höchsten Sicherheitsstandards in der Branche entsprechen, schreibt HSBC weiter
sig/ps

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