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HSBC Private Bank-CEO: Schwacher Dollar belastet - Hohe Eigenmittel sinnvoll

Zürich (awp) - Die HSCB Private Bank spürt den schwachen Dollar. Jeder Cent, den die US-Währung verliere, koste sein Institut 6 Mio CHF Ertrag, erklärte CEO Alexandre Zeller in einem Interview mit der SonntagsZeitung (SoZ, Ausgabe 15.5). Sollte der Dollar unter 80 Rappen fallen, sei ein Personalabbau unumgänglich. Zuerst werde aber bei den Immobilien gespart, so der Chef der grössten Auslandsbank in der Schweiz weiter.
Zeller äusserst sich im Gespräch wohlwollend gegenüber höheren Eigenmittelanforderungen: "Ich sah noch nie eine Bank Konkurs gehen, weil sie zu viel Eigenmittel hatte". Die Schweiz könne es sich nicht leisten, der aggressivste Finanzplatz zu sein. Der hiesige Erfolg basiere auf der Vermögensverwaltung und dafür sei Stabilität extrem wichtig.
Übernahmen schliesst Zeller nicht grundsätzlich aus. An unversteuertem Geld sei sein Institut aber nicht interessiert. "Eine Akquisition müsste strategisch Sinn machen und uns Vorteile in den Wachstumsmärkten bringen." Banken mit aussschliesslich europäischen Kunden seien nicht attraktiv, so Zeller weiter.
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