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LONDON/JOHANNESBURG (awp international) - Die britische HSBC will mit einer Mehrheitsübernahme in Afrika Fuss fassen. Die Grossbank spreche mit dem Versicherungskonzern Old Mutual über einen Anteil von bis zu 70 Prozent an der südafrikanischen Nedbank, teilten alle drei Unternehmen am Montag übereinstimmend mit. Old-Mutual-Chef Julian Roberts sagte, der Versicherer werde seinen gesamten 52-Prozent-Anteil abgegeben.
Ein Preis wurde zunächst nicht genannt. Angesichts der Marktkapitalisierung der Nedbank könnte das Gebot aber mehr als sechs Milliarden US-Dollar einbringen. Die zuständigen Regulierungsbehörden müssten einer möglichen Übernahme noch zustimmen. Die Aktien von Old Mutual stiegen im frühen Handel um knapp fünf Prozent auf 126,50 Pence, HSBC-Aktien legten 0,54 Prozent auf 637,60 Pence zu.
HSBC ist bislang vor allem im asiatischen Raum präsent und stand in Afrika hinter dem britischen Versicherer Standard Chartered zurück. Da sich die chinesischen Kunden der Briten aber mehr und mehr für den Kontinent interessieren, wird Afrika auch für HSBC immer wichtiger. Die Südafrikaner hoffen, mit der Grossbank im Rücken ihre Position auf dem heimischen Markt auszubauen. Zuletzt hatten sie Probleme im Privatkundengeschäft.
Old Mutual will sich schlanker aufstellen, wie der britische Versicherer bereits im März angekündigt hatte. Das Geld aus einem Verkauf der Nedbank-Anteile würde teilweise in Südafrika, aber auch in anderen Schwellenländern investiert werden, hiess es nun von Old Mutual. Ausserdem wollen die Briten ihre Schulden weiter abbauen. Das Management von Nedbank halte die HSBC für einen attraktiven möglichen Grossaktionär./ang/RX/stb/tw

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