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Hügli 2009 mit deutlich besserer Profitabilität - Höhere Dividende (Zus)

Dieser Inhalt wurde am 15. April 2010 - 17:20 publiziert

Zürich/Steinach SG (awp/sda) - Der St.Galler Nahrungsmittelhersteller Hügli hat das Geschäftsjahr 2009 mit einer deutlich besseren Profitabilität abgeschlossen. Trotz eines knapp dreiprozentigen Umsatzrückgangs auf 390,4 Mio CHF gelang eine Verbesserung des Gewinns um einen Fünftel auf 23,2 Mio CHF.
Unter anderem drückten Währungseinflüsse, besonders der Kurs von Euro und britischem Pfund, den Umsatz der europaweit tätigen Gruppe, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. In Lokalwährungen wuchsen die Verkäufe um 3,6%.
Das Betriebsresultat (EBIT) indessen kletterte gemessen am Vorjahr um 17% auf 35,3 Mio CHF. Das gehe auf eine strikte Kostenkontrolle, einen klar auf ertragreiche Märkte ausgerichteten Vertrieb und den Verzicht auf zu tiefe Margen zurück, wurde weiter bekannt gegeben.
GUTES OSTEUROPA-GESCHÄFT
Am besten liefen die Geschäfte in Osteuropa mit einem Verkaufsplus von 17%. Wegen der Abwertung der lokalen Währungen konnte Hügli aber nur 1,2% mehr Umsatz verbuchen. Als Puffer gegen die Währungseffekte wirke aber die zunehmende Internationalisierung der Gruppe, sagte Unternehmenschef Jean Villot. In Osteuropa investiert Hügli daher in die Produktion.
Ein Thema sei die Wirtschaftskrise für Hügli trotz allem gewesen, erklärte Villot: "Viele unserer Kunden sind Betriebskantinen, welche die Krise und ihre Auswirkungen spürten."
Die in den letzten Jahren stark gewachsene Gruppe befindet sich sich zudem weiter im harten Konkurrenzkampf der Nahrungsmittelhersteller. Das Produkteportfolio des früher auf Suppen und Saucen spezialisierten Unternehmens wird laufend ausgebaut.
Die Gewinnsteigerung erlaubt es der Gruppe, die zu zwei Dritteln von Grossaktionär und Verwaltungsratspräsident Alexander Stoffel kontrolliert wird, eine Dividendenerhöhung von 11 CHF auf 13.50 CHF pro Aktie. An der Börse legte der Titel bis Donnerstagnachmittag um 2,6% zu.
Analysten lobten das Resultat. Sie zeigten sich zudem vom guten Start ins 2010 angetan: In Franken hat die Gruppe im ersten Quartal beim Umsatz 8,5% zugelegt, wie Unternehmenschef Villot berichtete. "2009 war 'Pianissimo', üblicherweise kommt dann das 'Allegro' - so ungefähr sind wir ins 2010 auch gestartet."
NEUER CHEF
Im Gesamtjahr erwartet Villot einen Umsatz von rund 400 Mio. Fr. und einen EBIT bei 37 Mio. Franken. Villot rückt allerdings auf den Posten des Verwaltungsratspräsidenten auf und überlässt den Posten des operativen Chefs auf Anfang 2011 Thomas Bodenmann, bisher Chef der Sparte Food Service.
Der bisherige VR-Präsident Stoffel, der seit 1956 bei Hügli in leitenden Positionen aktiv gewesen ist, bleibt Mitglied des Verwaltungsrates.
tp

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