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Hundechips auch in der Schweiz

Im Bundesamt für Veterinärwesen laufen seit einiger Zeit die Telefone heiss. Muss ich meinen Hund mit einem Mikrochip auszeichnen? Ist es bereits Pflicht?

Was muss ich machen, wenn ich mit meinem Vierbeiner in ein EU-Land reise? Das sind die Fragen, die Herrchen und Frauchen momentan stark beschäftigen.

Tatsächlich müssen Hunde, Katzen und Hausmarder - so genannte Frettchen - ab 3. Juli 2004 für Reisen in die EU und innerhalb der EU mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein.

Während einer Uebergangs-Frist von 8 Jahren wird statt des Chips auch noch eine deutlich erkennbare Tätowierung zur Kennzeichnung toleriert. Die elektronische Kennzeichnung wird Abklärungen nach Beissunfällen oder bei Seuchenausbrüchen erleichtern, aber auch die Suche nach entlaufenen Hunden.

Schweiz führt Chips erst 2006 ein

Auch in der Schweiz ist im Entwurf zur Änderung der Tierseuchen-Verordnung eine Kennzeichnung von Hunden mit einem unter die Haut eingepflanzten Mikrochip oder per Tätowierung vorgesehen.

Um Kontrollen zu erleichtern, wird zusätzlich ein Hundeausweis mit Daten zu Impfungen, Krankheiten und Herkunft des Tieres ausgestellt.

Ursprüngliches Ziel war es, dass bis Ende 2004 alle Hunde in der Schweiz markiert und in einer Datenbank registriert sind. Die Vernehmlassung ist inzwischen abgeschlossen. Im Sommer soll der Bundesrat die Verordnung vorlegen.

"Wir gehen inzwischen davon aus, dass die Pflicht zum Chip erst Mitte oder Ende 2006 in Kraft tritt", sagt Marcel Falk, Sprecher beim Bundesamt für Veterinärwesen. Denn die Kantone müssten auch noch die entsprechenden Datenbanken aufbauen.

In den Kantonen Genf, Waadt und Jura ist der Mikrochip indes bereits obligatorisch. Ebenso im Kanton Basel-Landschaft: Hier müssen bis zum 30. Juni 2004 alle Hunde mit einem Chip ausgerüstet werden. Für die "potenziell gefährlichen Hunde" gilt diese Pflicht sogar schon seit Beginn dieses Jahres.

swissinfo, Gerhard Lob


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