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Iberdrola spürt Folgen der Krise - Ergebnis dennoch stabil (AF)

Dieser Inhalt wurde am 21. Oktober 2009 - 13:50 publiziert

MADRID (awp international) - Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat mit einem stabilen Ergebnis in den ersten neun Monaten die Berichtssaison der grossen europäischen Versorger eröffnet. Das Unternehmen blieb seit Jahresbeginn von den Folgen der Wirtschaftskrise aber nicht ganz verschont. Eine schwache Nachfrage und sinkende Energiepreise hinterliessen Spuren in der Bilanz, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Negativ wirkten sich auch Wechselkursschwankungen aus. Die Aktie verlor bis zum Mittag knapp 0,5 Prozent auf 6,29 Euro und entwickelte sich damit leicht besser als der Gesamtmarkt.
Unter dem Strich musste das Unternehmen zwar einen Gewinnrückgang von 18,2 Prozent auf 2,029 Milliarden Euro hinnehmen. Das Vorjahresergebnis war allerdings durch aussergewöhnlich hohe Erlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen verzerrt. Analysten hatten noch mit einem geringen Überschuss gerechnet. Dagegen verfehlte Iberdrola trotz eines leichten Wachstums von 0,6 Prozent auf 4,951 Milliarden Euro beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) die Erwartungen des Marktes leicht. Einen positiven Beitrag zum Ergebnis lieferte die im vergangenen Jahr übernommene US-Tochter Energy East.
Für das Gesamtjahr bekräftigte der grösste spanische Energiekonzern seinen Ausblick. Demnach sollen EBITDA und das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis um 5 bis 7 Prozent steigen. Für das vierte Quartal erwartet der Vorstand nach eigenen Angaben eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses. Die beiden Sommerquartale fallen bei den Energieversorgern traditionell eher schwächer aus. Bei Iberdrola kam zuletzt belastend hinzu, dass die die Erlöse bei der britischen Tochter Scottish Energy durch das schwache Pfund abgewertet wurden./nl/stw/wiz

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