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(Meldung durchgehend neu verfasst)
Zürich/Stans (awp/sda) - Beim Flugzeugbauer Pilatus Flugzeugwerke haben sich die Beteiligungsverhältnisse grundlegend geändert. Neu wird das Unternehmen von zwei gleich starken Grossaktionären kontrolliert, die einen neuen Aktionärsbindungsvertrag eingegangen sind.
Die Grossaktionärin IHAG Holding der Industriellenfamilie Anda/Bührle teilte am Montag mit, dass sie ihre Pilatus-Beteiligung auf 41% aufgestockt habe. Sie habe dazu Anteile von 10% von der britischen Investitionsgesellschaft 3i übernommen. Über die Details der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden.
Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA führte IHAG-Direktor Bernhard Müller aus, dass zudem ein neuer Aktionärsbindungsvertrag mit dem Investor Jörg F. Burkart zustande gekommen sei. Dieser besitze ebenfalls 41% der Aktien.
Der alte Vertrag war am 1. März ausgelaufen. Die übrigen Minderheitsaktionäre seien keine Aktionärsbindung mehr eingegangen, sagte Müller. Zu ihnen gehöre auch der Industriekonzern OC Oerlikon, der rund 14% der Pilatus-Aktien besitze.
OC Oerlikon hatte bereits Ende 2006 einen Verkauf ihrer Pilatus-Beteiligung zur Disposition gestellt. Ob ein solcher nun mit dem neuen Beteiligungsverhältnis bald in die Tat umgesetzt wird, wollte ein Mediensprecher auf Anfrage nicht sagen. In der Bilanz 2010 von OC Oerlikon erscheint die Finanzanlage mit einem Buchwert von 28 Mio CHF.
Auch Müller will über einen möglichen Verkauf von OC Oerlikon nicht spekulieren: "Das ist Sache von OC Oerlikon. Falls sie aber verkaufen wollen und der Preis stimmt, dann würde die IHAG einen Kauf und damit eine weitere Beteiligungsaufstockung sicherlich prüfen."
dl

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