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ILO: Wirtschaftskrise gefährdet die Gesundheit der Arbeitnehmer

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 19:10 publiziert

Genf (awp/sda) - Die Weltwirtschaftskrise wirkt sich negativ auf die Gesundheit der Arbeitnehmer aus. Zu diesem Schluss kommt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in Genf nach einer Tagung mit rund 300 Sozialpartnern.
"Die Krise führt überall auf der Welt zu zunehmender Unsicherheit und Stress", schrieb die ILO in einem Communiqué vom Freitag. Die Angst vor dem Verlust der Stelle gefährde zunehmend die Gesundheit der Arbeitnehmer
Hinzu komme, dass aufgrund fehlender finanzieller Mittel die Ausgaben für die Arbeitsgesundheit und die Sicherheit am Arbeitsplatz reduziert würden. Dies könne zu einer Zunahme der Arbeitsunfälle führen, warnte die ILO.
Gemäss den Angaben der Organisation nehmen insbesondere die psychischen Probleme zu. In Deutschland etwa sei eine von drei Frühpensionierungen auf psychische Probleme zurückzuführen. Die ILO verwies zudem auf die 24 Suizide innerhalb der letzten 20 Monate von Mitarbeitern des französischen Telekom-Unternehmens France Télécom.
Wie die ILO vorrechnete, kosten Arbeitsunfälle und Arbeitskrankheiten jährlich 1,25 Mrd. Dollar, was 4 Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes entspricht. In der EU lägen die Kosten zwischen 2,6 und 3,8 Prozent.

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