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Im Wallis hat die Erde erneut gebebt

Im Unterwallis hat in der Nacht auf Sonntag (25.02.) die Erde erneut leicht gebebt. Ein erstes Beben mit der Stärke von 3,7 wurde um halb 3 Uhr registriert, ein zweites mit einer Stärke von 2,8 gut eine halbe Stunde später. Ein schweres Beben erschütterte den Norden Afghanistans.

Das Epizentrum lag wie schon beim Beben in der Nacht auf Samstag bei Sembrancher oberhalb von Martigny, hiess es beim Erdbebendienst der ETH Zürich. Schäden wurden keine gemeldet. Laut dem Kantonsgeologen handelte es sich um Nachbeben. Er rechne deshalb nicht mit weiteren stärkeren Stössen.

Der Kanton Wallis ist immer wieder von leichten Erdbeben betroffen. Erst
Anfang Woche hatte der Kanton ein Projekt vorgestellt, um sich besser vor den Auswirkungen schützen zu können.

Ein schweres Erdbeben hat den Norden Afghanistans erschüttert. Der Erdstoss mit der Stärke 6,7 auf der Richterskala war auch in grossen Teilen Pakistans und im Norden Indiens sowie in Tadschikistan und Usbekistan zu spüren. Es kam teilweise zu Panik unter der Bevölkerung. Berichte über Opfer und Schäden gibt es bislang keine.

Das Schweizerische Katastrophenhilfekorps klärt die Lage vor Ort ab. Vor drei Jahren waren bei zwei Erdbeben im Norden Afghanistans
bis zu 10'000 Menschen getötet worden.

swissinfo und Agenturen


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