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Zürich (awp) - Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia hat im vergangenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn gesteigert. Alle drei Geschäftsbereiche trugen zu der höheren Gesamtleistung bei. Aufgrund der vollen Auftragsbücher geht der Konzern von einer positiven Entwicklung im laufenden Jahr aus.
Im vergangenen Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete Implenia eine um 4,8% höhere Gesamtleistung von 2'388,4 Mio. Das operative Ergebnis legte um 14,8% auf 77,7 Mio CHF zu. Die entsprechende EBIT-Marge wurde auf 3,3% von 3,0% gesteigert. Unter dem Strich steig der Reingewinn um 11,5% auf 52,5 Mio, wie der Baukonzern am Donnerstag mitteilte. Der Auftragsbestand per Ende Februar 2011 lag bei 3'186,2 Mio CHF und damit 7,8% unter dem Vorjahreswert.
Aufgrund der erzielten Ergebnisse beantragt der Verwaltungsrat die Ausschüttung einer Dividende von 0,90 CHF je Aktie in Form einer Nennwertrückzahlung nach 0,70 CHF im Vorjahr.
Damit hat der Baudienstleister die Erwartungen übertroffen. Von AWP befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 2'316 Mio, einem EBIT von 74,0 Mio und einem Reingewinn von 50,1 Mio CHF gerechnet.
Der Netto-Cash-Bestand beträgt zum Ende des Berichtsjahrs 149,5 Mio CHF (85,9 Mio). Die markante Zunahme ist auf den Mittelzufluss aus der Mitte April 2010 erstmals begebenen Obligationenanleihe zurückzuführen.
Der Konzernbereich Real Estate (Generalunternehmung, Projektentwicklung, Engineering) steigerte den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,8% auf 1'310 Mio CHF. Der EBIT vor Sonderkosten lag mit 36,3 Mio CHF unter dem Vorjahr mit 38,9 Mio CHF. Der Auftragsbestand belief sich auf 1,7 Mrd CHF. Die Generalunternehmung realisierte für das zweite Halbjahr ein Rekordergebnis. Dabei konnte sie sich auf eine robuste Entwicklung im Neubau stützen. Dennoch konnte der Volumen- und Ertragsrückgang des Umbaus im 1. Halbjahr nicht kompensiert werden. Die auf Engineering und Nachhaltigkeitsthemen spezialisierte Einheit Reuss Engineering baute das Geschäft weiter aus. Das Immobiliensegment (Projektentwicklung) konnte das Resultat des Vorjahres bestätigen.
Der Konzernbereich Bau Infra erhöhte den Umsatz erhöhte um 6,9% auf 1'201 Mio CHF. Die Produktionsleistung nahm um 4,1% zu und erreichte ein Volumen von '345 Mio CHF, wobei der frühe und heftige Wintereinbruch insbesondere im Dezember deutliche Spuren hinterliess. Mit 712,3 Mio CHF liegt der Auftragsbestand per Ende Dezember 2010 um 13,7% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs.
Der zu Jahresbeginn 2010 neu geschaffene Konzernbereich Industrial Construction mit den Segmenten Tunnelling und Prime Buildings steigerte den Umsatz um 16,1% auf 166 Mio CHF. Die Produktionsleistung wurde um 5,5% auf 350 Mio CHF gesteigert. Im Tunnelbau waren die Kapazitäten durch den Bau der NEAT-Lose sowie weiterer Projekte in der Schweiz voll ausgelastet. Der Auftragsbestand des gesamten Konzernbereichs beträgt zum Jahresende 695 Mio CHF gegenüber 821 Mio CHF per Ende 2009. Der Arbeitsvorrat im Tunnelbau Schweiz bewegt sich damit wieder auf ein Vor-NEAT-Niveau zu.
Vor dem Hintergrund der stabilen Baukonjunktur und gestützt auf die vollen Auftragsbücher, welche in den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres nochmals um 116 Mio gesteigert werden konnten, rechnet Implenia für 2011 mit einem positiven Geschäftsgang.
Veränderungen im Verwaltungsrat stehen bei der kommenden Generalversammlung an. Moritz Leuenberger und der noch amtierende Holcim-CEO Theophil Schlatter sollen in den Verwaltungsrat gewählt werden.
ps/rt

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