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Zürich (awp) - Der grösste Schweizer Baukonzern Implenia AG hat in der ersten Jahreshälfte bei leicht gestiegenem Umsatz den Gewinn verdoppelt. Das Unternehmen setzt einen Fokus auf Winterthur und kauft die Sulzer Immobilien AG. Für die Zukunft zeigt sich die Gesellschaft zuversichtlich und geht von einem Gesamtergebnis über dem Vorjahreswert aus.
Der Umsatz im ersten Semester 2010 legte um 2% auf 1'062,9 Mio CHF zu. Der EBIT kletterte um 85% auf 19,4 Mio CHF und unter dem Strich verblieb ein Konzerngewinn von 12,5 Mio CHF nach 6,2 Mio CHF im Vorjahressemester, wie der Baukonzern am Dienstag mitteilte.
Der Auftragsbestands habe dank eines kontinuierlichen Auftragseingangs mit 3,5 (3,3) Mrd CHF gehalten werden können. Die Netto-Cash-Position des Konzerns erhöhte sich auf 47,4 (25,2) Mio CHF per Ende Juni 2010. Das Eigenkapital belief sich auf 457,9 (426,7) Mio CHF.
Der Konzernbereich Real Estate (Generalunternehmung, Projektentwicklung, Engineering) erwirtschaftete einen Umsatz von 574,2 (552,0) Mio CHF. Zuwächse verzeichnete dabei die Projektentwicklung und der Bereich Neubau der Generalunternehmung, während der Bereich Umbau rückläufig war. Der Auftragsbestand liegt bei annähernd 1,8 (1,5) Mrd
Der Konzernbereich Bau Infra steigerte den Umsatz um 6% auf 534,8 (504,7) Mio CHF und der Auftragsbestand lag mit 950,8 Mio CHF über dem des Vorjahrs von 911,5 Mio CHF.
Der neue Konzernbereich Industrial Construction entstand per Anfang 2010 aus der Zusammenlegung der bisherigen Bereiche Tunnel + Totalunternehmung und Global Solutions konnte wegen der Grossprojekte im Tunnelbau das Ergebnis vor Sonderkosten mit 9,4 (10,2) Mio CHF annähernd gehalten werden. Der Umsatz stieg um 21% auf 86,5 Mio CHF. Der Arbeitsvorrat betrug Ende Juni 806,2 (983,9) Mio CHF. Der Auftragsbestand reiche weiterhin über mehrere Jahre hinaus.
Als strategischen Meilenstein übernimmt Implenia die Sulzer Immobilien AG mit ihren Immobilien und Grundstücken sowie deren Entwicklungsbereich mit dessen Mitarbeitenden zu einem Kaufpreis von rund 82,1 Mio CHF. Dafür erhält Implenia 400'000 Quadratmeter Grundstücksflächen in Industrie- und Zentrumszonen sowie in Landwirtschaftszonen. Davon lägen 230'000 Quadratmeter an Lagen mit Entwicklungspotenzial im Sulzer-Areal Stadtmitte Winterthur und in Oberwinterthur. Der Vollzug der Transaktion sei vorbehaltlich behördlicher Prüfung für Oktober 2010 geplant.
Implenia übernimmt auch den Bereich Entwicklung, der umfangreiche Dienstleistungen in den Bereichen Areal- und Projektentwicklung sowie Veräusserung von Liegenschaften anbietet.
Für das ganze Geschäftsjahr 2010 rechnet der Baukonzern damit, dass das Konzernergebnis über dem Vorjahreswert zu liegen kommen dürfte.
ps/cc

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