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Bern (awp/sda) - Die starke Baukonjunktur in der Schweiz hat Implenia ein Rekordsemester beschert. Operativ hat der grösste Schweizer Baukonzern zwischen Januar und Ende Juni noch nie so viel verdient wie in diesem Jahr. Schub verspricht sich das Unternehmen von Winterthur, wo Implenia von Sulzer zwei Riesenareale kauft.
Die Grundstücke und Immobilien seien eines der zukunftsträchtigsten Entwicklungsportfolios im Wirtschaftsraum Zürich, sagte Implenia-Chef Anton Affentranger am Dienstag vor den Medien in Zürich. Der Konzern erwirbt von Sulzer unter anderem rund 230'000 Quadratmeter Grundstücksflächen in Industrie- und Zentrumszonen im Sulzer-Areal im Zentrum von Winterthur und in Oberwinterthur.
Ebenfalls übernommen werde der Immobilien-Entwicklungsbereich mit den Mitarbeitenden. Insgesamt bezahle Implenia einen Kaufpreis von 82,1 Mio CHF in bar, sagte Affentranger. Den Gebäudeunterhalt hätte der Baukonzern ebenfalls gerne übernommen, er war allerdings nicht mehr zu haben. Zum Handkuss kommt die Auwiesen Immobilien AG, die dafür 2,5 Mio CHF an Sulzer überweist.
Der Winterthurer Industriekonzern schliesst damit den Verkauf aller nicht betriebsnotwendiger Immobilien inklusive Grundstücke in der Schweiz ab. Auf den beiden Arealen plant Implenia einen Mix von Wohnungen, Schulen, Dienstleistungs- und Industriebetrieben. Langfristig sicherere sich der Konzern damit Aufträge von circa 1 Mrd CHF, sagte Affentranger.
GEWINNSPRUNG
Im ersten Halbjahr bescherten der florierende Immobilienbereich und der Neubau Implenia einen Gewinnsprung. Das operative Ergebnis schoss von 10,5 Mio auf 19,4 Mio CHF nach oben. Allerdings hatten im Vorjahr Sonderkosten wegen der Streitereien mit dem britischen Hedge-Funds Laxey das Ergebnis belastet, die nun nicht mehr anfielen.
Ohne Sonderkosten hätte Implenia den Betriebsgewinn (EBIT) um fast ein Viertel gesteigert. Dies sei operativ die beste Leistung, seitdem der Konzern aus der Fusion von Batigroup und Zschokke im Jahr 2006 entstanden sei, sagte Affentranger.
Unter dem Strich konnte Implenia den Reingewinn gar von 6,2 Mio auf 12,5 Mio CHF verdoppeln. Der Konzernumsatz nahm um 2,2% auf 1,063 Mrd CHF zu.
Damit hat der Konzern die Gewinnerwartungen der Analysten weit übertroffen. Diese sprachen von einem starken Resultat. An der schwachen Schweizer Börse notierten die Implenia-Aktien zum Börsenschluss um 0,7% höher auf 28,00 CHF.
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